Ganze 13 Tore fielen im ersten Aufeinandertreffen der Saison zwischen der SG Saartal II und dem SV Trier-Irsch II. Nun stehen sich die beiden Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel erneut gegenüber.
Sportlich erreichte die SG Saartal II zwar den Klassenerhalt, doch im Hintergrund schwelen wohl noch Entscheidungen am Grünen Tisch, die für Unmut im Saartal sorgen könnten. Ob der Stammspielereinsatz von Julian Lederer gegen Matthias II und Kürenz tatsächlich zu Punkteabzügen führen, dürfte sich in Kürze zeigen. Sollte dies der Fall sein, könnte die SGS auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen. Mittlerweile ist laut Sportdirektor Philip Kramp auch der Verein über die Vorgänge informiert und erwartet das Urteil der Spruchkammer. Fest steht aktuell jedoch nur, dass die Bezirksliga-Reserve in den letzten Wochen stark unterwegs war und seit vier Partien ungeschlagen ist. Drei dieser vier Spiele entschied die SGS für sich und darf deshalb selbstbewusst auf die kommenden Partien gegen Trier-Irsch II und Könen blicken. Muss man auch, denn so wie es scheint, werden in den finalen Wochen dringend Punkte gegen den Abstieg benötigt.
Insbesondere im letzten Heimspiel der Saison gegen den SV Trier-Irsch II dürfte die Motivation der Saartaler hoch sein. Schließlich musste man im Hinspiel ganze acht Gegentreffer hinnehmen. Im zweiten Aufeinandertreffen hofft SGS-Coach Erhard Gross auf mehr Kontrolle und Stabilität: „Das Hinspiel gegen Trier-Irsch II war bereits ein sehr wildes Spiel, das wir trotz fünf eigener Treffer mit 5:8 verloren haben. Für das kommende Spiel wünsche ich mir deutlich mehr Kontrolle und Stabilität in unserem Spiel. Wir wollen die Leistungen der vergangenen Wochen erneut auf den Platz bringen und auch zum Ende der Saison noch einmal zeigen, was in der Mannschaft steckt. Entscheidend wird sein, dass wir über die gesamte Spielzeit konzentriert bleiben und defensiv konsequenter auftreten.“
Wie im Saartal zeigte auch die Formkurve der Trierer Elf in den letzten Wochen nach oben. Abseits des 4:0 in Zewen gewann die Irsch-Reserve drei der vergangenen vier Partien und gab den Saartalern durch das jüngste 4:2 über Kürenz Rückendeckung im Abstiegskampf. Die Lage beim SVI könnte also bestens sein, wäre da nicht das Gastspiel auf ungeliebtem Untergrund. Den Rasen mögen die Kunstrasen-gewöhnten Spieler von Trainer Sven Becker nicht: „Wenn ich an den Untergrund denke, bekomme ich Bauchschmerzen, weil unsere Jungs denken, sie wären nicht so gut auf Rasen. Das müssen wir ganz schnell aus den Köpfen bekommen. Es geht für beide Mannschaften um nichts mehr, trotz allem haben wir keine Punkte zu verschenken. Wir wollen die letzten drei Spiele gewinnen und haben den ersten Dreier geholt. Wollen wir auch gegen Saartal gewinnen, müssen wir ihre guten Einzelspieler ausschalten und unseren Fußball zeigen.“
Schoden, Sa., 16.05., 15.00h
Foto: Sandra Maes
