Die DJK St. Matthias ist auf dem besten Weg zum direkten Aufstieg in die Bezirksliga. Die Trier-Süder haben einen Riesenlauf und ihren Vorsprung am letzten Sonntag noch einmal auf vier Zähler ausgebaut.
Sieben Siege in Folge zeugen von einer rundum intakten Mannschaft, die nur schwer zu schlagen ist. Seit zwölf Partien ist der Stadtteilverein aus Feyen nun schon unbesiegt. Wenn das kein gutes Omen für einen Titel ist? Der Trainer indes bleibt demütig und auf dem Boden. „Es wird verdammt schwierig, gegen Kanzem zu gewinnen. Es wird deshalb ein schwieriges Heimspiel gegen eine Mannschaft, die mit dem Rücken zur Wand steht, sich wehren und alles investieren muss, um drinzubleiben. Doch auch wir brauchen die Punkte, müssen demütig sein und konzentriert weiterarbeiten. Denn wir sind noch nicht am Ziel. Wir haben seit zwölf Spielen in Folge nicht mehr verloren und die nötigen Schritte gemacht, um uns auf diesem Niveau zu stabilisieren. Deswegen habe ich mittlerweile auch ein richtig gutes Gefühl, da oben zu bleiben. Wir hoffen, dass wir im Endspurt noch einmal zulegen können und die letzten Kräfte mobilisieren, um die Tabellenführung bis zum letzten Spieltag zu verteidigen“, ist Ahmed Boussi guter Dinge, baldmöglichst die Sektkorken knallen zu lassen. Wichtig für den Trainer ist die Rückkehr eines absoluten Führungsspielers. „Nach Verletzung hat uns Baran Hassan grünes Licht gegeben. Er ist der Kreativkopf und Gestalter unseres Spiels“, weiß Boussi um ein Plus an Spielintelligenz und Ideenreichtum im Mittelfeld. Mathis Knopp ist ebenfalls wieder an Bord. Außen vor sind Yannic Heider (Fingerbruch) und Michael Blau (erkrankt). Bei einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage von Trier-Irsch gegen die SG Kenn wäre die DJK vorzeitig Meister. Die SG Kanzem hat zuletzt wieder einen Dämpfer im Abstiegskampf erlitten und musste ohne Punkte den Sportplatz in Kanzem verlassen. Das 0:2 gegen Pluwig-Gusterath war auch insofern verdient, wie es Trainer Carlo Müller in seiner Analyse äußerte. „Wenn wir eine Chance beim Tabellenführer haben wollen, müssen wir dringlichst die Fehler minimieren, besser gegen den Ball arbeiten und mehr Zug zum gegnerischen Tor entwickeln.“
TR-Feyen, Sonntag, 10.5., 15.30h
Foto: Archiv/Alfred Weinandy
