Sowohl die DJK St. Matthias Trier II als auch der FSV Trier-Kürenz befinden sich in einer Durststrecke und wollen diese mit einem Sieg am Sonntag beenden. Während Zählbares für die Hausherren nur ein Ziel ist, ist es für den Aufsteiger Pflicht.
Offiziell bekanntgegeben ist es zwar noch nicht, doch bei der DJK St. Matthias II steht der Trainer für die kommende Spielzeit bereits fest. Laut Torwart, Sportlichem Leiter und interimsweisen Trainer Marc Pasucha habe damit jeder Spieler schon jetzt die Chance, sich zu präsentieren: „Wir spielen mit offenen Karten und haben der Mannschaft klargemacht, dass diejenigen spielen werden, die im Training da sind. Jetzt kann sich schon jeder für die neue Saison zeigen.“
Eine Situation, die hoffentlich in einem Leistungsaufschwung endet. Dieser wäre nötig, denn in den vergangenen Wochen war bei der DJK-Reserve die Luft raus. Den Klassenerhalt seit Wochen praktisch sicher, blieben die Erfolge aus. Mittlerweile sind die Mattheiser seit fünf Spielen ohne Sieg, die letzten vier Partien verlor man und traf dabei nur dreimal ins gegnerische Tor (alle gegen Zewen II). Eine Formkurve, der Pasucha gegensteuern will: „Wir wollen das Spiel gewinnen und den Negativtrend endlich beenden.“
Den Negativtrend beenden will auch der FSV Trier-Kürenz, der in sechs 2026-Spielen nur einen Punkt verbuchte. Zu wenig, um die Abstiegsränge verlassen zu können. Hinzu kommt, dass der Aufsteiger nach der Niederlage gegen den direkten Konkurrenten Saartal II vollends mit dem Rücken zur Wand steht und bereits sieben Zähler hinter dem rettenden Ufer zurückliegt. Will Kürenz die Klasse noch halten, ist man demnach auch auf Mithilfe, also Niederlagen, der Konkurrenten sowie eigene Siege angewiesen.
Eine Herausforderung, die man beim FSV Trier-Kürenz laut Trainer Stephan Wicht ohne Augenwischerei angeht: „Sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer sind eine Hypothek, aber noch sind es fünf Spiele. Wir werden weiter versuchen, zu punkten und wenn es nicht reicht, war das Jahr für die Jungs eine gute Erfahrung. Wir würden dann in der nächsten Saison noch mal versuchen, hoch zu kommen. In unseren Planungen fahren wir zweigleisig, doch wenn wir diese Klasse verlassen müssen, wollen wir uns mit Anstand verabschieden und bis zum Schluss alles geben.“
Trier-Feyen, So., 26.04., 13.00h
Foto: Sandra Maes
