Ohne Mühe und sehr souverän kam der FSV Salmrohr im Heimspiel gegen das Schlusslicht aus dem Hochwald zu den Siegpunkten.
So sprach FSV-Trainer Rudi Thömmes auch von einem „schwachen Gegner, der auch überfordert war mit unserem Angriffsspiel“. Die Salmrohrer machten bereits im ersten Durchgang gegen schwache Hochwälder kurzen Prozess und lagen nach 35 Minuten nach Treffern von Noah Wrusch (5., 33., 35.), Tobias Klein (23.) und Oliver Mennicke (30.) mit 5:0 vorn, ehe Lukas Marx kurz vor der Pause den einzigen Treffer der harmlosen Gäste beisteuerte (43.). In Durchgang zwei nahm Salmrohr zwei Gänge heraus. Louis Thul (70.) und Tom Neukirch (87.) schraubten das Ergebnis auf 7:1 hoch. „Vom Ergebnis her ist alles in Ordnung. Nach dem 5:0 war die Geisfelder Gegenwehr gebrochen, doch danach haben wir viel zu wenig gemacht, das Tempo verschleppt und besaßen nicht mehr die Galligkeit und den Biss, weitere Tore zu erzielen“, zeigte sich Salmrohrs Trainer Rudi Thömmes nicht komplett zufrieden. Zufrieden zeigte sich Thömmes mit dem Auftritt des einige Wochen lang verletzten Luca Meyer. Der durfte nach dem Spiel in Ruwertal zum zweiten Mal von Beginn ran und verdiente sich ein Lob vom Trainer. „Nach Leistenproblemen und auch krankheitsbedingt fehlte Luca noch etwas der Rhythmus. Auch im Tempo fehlt es noch, doch er ist auf einem guten Weg. Die Spiele von Anfang an tun ihm gut.“ Ein Lob bekam auch Tom Neukirch vom Trainer ab. Der erzielte in der 87. Minute seinen ersten Bezirksligatreffer in dieser Spielzeit. „Sein Tor hat mich riesig gefreut. Tom ist nach seiner Einwechslung stark eingelaufen und hat mit einem Heber den Torwart überlupft. Auch er hat zugelegt“, so Thömmes. „Mit dem dezimierten Kader waren wir in Salmrohr einfach chancenlos. In der ersten Halbzeit haben wir uns zu wenig gewehrt, danach haben wir zumindest kämpferisch dagegengehalten. Wir hatten keine Chance, das muss man auch realistisch sehen“, befand SG-Trainer Björn Probst.
Foto: Sandra Maes
