Mit der SG Serrig/Saarburg und dem TuS Schillingen treffen zwei punktgleiche Verfolger des Führungsduos aus Trier aufeinander.

Jeweils 34 Punkte haben beide Teams auf dem Konto, eine stolze Zwischenbilanz. Die Kammerforster sind nach der Winterpause etwas von ihrem Erfolgspfad abgekommen und nicht mehr erste Wahl, wenn es um die Benennung der Meisterschaftsfavoriten geht. Drei der vier Partien nach der Winterpause wurden – wenn auch nur mit einem Tor Unterschied – verloren. „Die erfahrenen Spieler haben die Leistung nicht oder nur teilweise erbracht. In Kanzem sollten eigentlich die Leistungsträger vorangehen. Weil das nicht geschah, haben wir das Spiel verloren“, blickte Co-Spielertrainer Johannes Carl noch einmal auf das 2:3 zurück. Der fordert jetzt eine klare Leistungssteigerung aller Spieler. „Wir sollten die Ballverluste und Fehlpässe minimieren und hellwach im Spielaufbau sein. Wenn wir wieder unsere Körpersprache und Präsenz auf dem Platz zeigen, sollte auch wieder ein besseres Ergebnis herausspringen. Schillingen ist eine sehr erfahrene Truppe, die defensiv gut steht und stets versucht, über Umschaltmomente zum Erfolg zu kommen. Wir müssen höllisch aufpassen“, fordert Carl die volle Konzentration. Torwart Raphael Bernard (nach Bänderverletzung im Fuß), Jonas Schwarz (nach Krankheit) und Felix Fuhs (nach Muskelverletzung) sollten wieder einsatzfähig sein. Der TuS Schillingen ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Seit acht Spielen sind die Hochwälder ohne Niederlage. Sieben Siege sprechen für sich. 22 Punkte in diesem Zeitraum katapultierten die Hochwälder in die Top Drei der Liga. Trainer-Dino Gerd Morgen ist zunächst mal guter Dinge, sich mit dieser Serie aller Abstiegssorgen entledigt zu haben. „Wir können ohne Druck dem weiteren Saisonverlauf entgegenblicken. Wir möchten auch in Saarburg wach im Kopf sein, die Konzentration bis zum Schluss hochhalten und weiter punkten. Saarburg ist zuhause eine Macht. Es wird deshalb schwierig. Doch unsere Auswärtsbilanz ist mit fünf Siegen in neun Spielen auch nicht die schlechteste. Ich freue mich auf das Spiel und meinen Trainerkollegen Sebastian Lorenz“, erwartet der Schillinger Coach ein Spiel auf Augenhöhe. Sebastian Breit fehlt weiterhin verletzt, Jannik Willems ist nach einer solchen zurück und auch Jan Zender sowie Maxi Heib, die sich auch ohne Training in den Dienst der Mannschaft stellen, werden in Saarburg wohl wieder auf dem Spielberichtsbogen stehen.

Saarburg, Sonntag, 12.4., 15.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes