Eine spannende und interessante Partie steigt am Irscher Sandkaul, wenn der Rangzweite den Fünften aus Schweich empfängt.
Möchte der SVI weiterhin erster Verfolger von Spitzenreiter DJK St. Matthias und auf enger Schlagdistanz bleiben, müssen drei Punkte her. Zuletzt zeigte sich das Team von Sebastian Szimayer wieder extrem abwehrstabil. Das 1:0 in Pluwig sorgte für zufriedene Gesichter im Trierer Stadtteil. Denn nach der neuerlichen Niederlage der SG Serrig/Saarburg dürfte sich das Titelrennen auf diese beiden Teams reduzieren. „Wir haben fünf Punkte auf Schillingen und Saarburg gut und möchten das auch so beibehalten. Doch wir müssen von Woche zu Woche schauen, wie es personell aussieht. Wir hoffen natürlich darauf, dass sich die Personallage entspannt. Schweich ist eine super Zweitvertretung mit ordentlich Qualität, gegen die wir oft nicht gut ausgesehen haben. Wir wissen deshalb um die Schwere der Aufgabe“, schätzt Irschs Trainer Sebastian Szimayer die Ausgangslage realistisch ein. Derzeit denke man nicht an die Tabellenkonstellation und daran, dass der Trierer Stadtrivale aus Feyen ganz oben steht. Die Aufgabe vor eigenem Publikum erfolgreich zu meistern, darauf liegt der volle Fokus. Leon Klupsch und Henrik Kohler kommen aus grippalen Infekten zurück. Nach dem offenen Schlagabtausch im Derby gegen den SV Föhren geht es für die Mosella-Reserve darum, wieder dreifach zu punkten. Doch der Gegner rangiert auf Platz zwei und hat enormes Potenzial. So jedenfalls sieht es Schweichs Coach Patrick Quary. „Irsch ist eine gute und offensivstarke Mannschaft. Doch wir wollen uns nicht verstecken, stattdessen ordentlich Fußball spielen und auch selbst offensive Akzente setzen. Da waren in der Vergangenheit immer interessante und spannende Spiele zwischen beiden Mannschaften. Wir fahren mit viel Respekt dahin und möchten auch punkten. Dafür sollten wir defensiv noch mal ansetzen, denn vier Gegentore gegen Föhren sind einfach zu viel. Da müssen wir besser und energischer verteidigen“, kennt Quary bereits die Erfolgsformel. Wie Quary durchblicken lässt, war es ein offener Schlagabtausch im Hinspiel, als sich beide Kontrahenten 3:3 trennten. Im Vorjahr an gleicher Stelle siegte die Mosella sogar mit 6:2. Cousin Christopher Quary weilt im Urlaub.
TR-Irsch, Sonntag, 12.4., 15.15h
