Der Sechste empfängt die erstmals auf einen Abstiegsplatz zurückgefallene SG Niederkell. Angesichts der Tabellenkonstellation eine klare Sache. Doch der Schein könnte trügerisch sein.

Während sich die Föhrener ohne Sorgen dem Endspurt widmen können, stecken die Hochwälder mitten im Abstiegskampf, in den sie sich selbst hineinmanövriert haben. Denn jahresübergreifend sechs Niederlagen am Stück bedeuteten den Absturz auf Rang zwölf. 21 Punkte sind deutlich zu wenig für die Hochwälder, die noch im Herbst auf scheinbar sicheren Mittelfeldplätzen unterwegs waren. „Wir sind seit der Winterpause personell dezimiert. Wir müssen jetzt im Abstiegskampf die Köpfe freikriegen und schleunigst punkten. Wir wissen um die Schwere der Aufgabe in Föhren, doch wir versuchen, unsere Chance zu nutzen und Punkte zu entführen. Wir müssen irgendwie den Schalter umlegen“, weiß Trainer Robin Witzel um die Bedeutung der Partie. Aus dem ohnehin nur noch mit 14 Spielern bestückten Kader fallen aktuell wegen beruflicher Verpflichtungen Mathews Michael und Phil Schmitt zusätzlich aus. Marius Jost kehrt nach überstandener Grippe in den Kader zurück. Der am Saisonende nach sechs Jahren als Cheftrainer im Amt fungierende Sebastian Pull kann der nächsten Aufgabe relativ entspannt entgegensehen. „Nach einem insgesamt ziemlich ordentlichen Start nach dem Winter wollen wir über Ostern noch mal durchschnaufen und uns dann auf Niederkell vorbereiten. Hier wird es ganz entscheidend sein, dass wir von den Köpfen noch mal hellwach in dieses Duell gehen. Wir sollten deren Stärken über ein schnelles Umschaltspiel von Beginn an annehmen und müssen entsprechend voll dagegenhalten. Wir wollen Niederkell zuhause in unserem Brühl einen heißen Fight liefern“, fordert Pull drei Punkte.

Föhren, Sonntag, 12.4., 14.30h