Für die SG Arzfeld ist die Lage vor den finalen sieben Spielen der Saison klar. Denn bei zwölf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer müssen mindestens vier dieser Partien gewonnen werden. Eine Niederlage will der kommende Gegner aus Kirchberg jedoch mit aller Macht verhindern, ist doch der eigene Klassenverbleib ebenso in der Schwebe.

Für die letzten drei Mannschaften der Rheinlandliga schwand am Osterwochenende ein weiteres Stück Hoffnung auf den Ligaverbleib – so auch für die SG Arzfeld. Die SGA unterlag der SG Vordereifel Laubach mit 0:1 und auch die Tabellennachbarn aus Rübenach und Wissen gingen leer aus. Bei noch sieben Partien auf dem Spielplan und zwölf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer besteht für die Arzfelder nur noch eine minimale Chance auf den Klassenerhalt. Aufgeben sollte die Spielgemeinschaft jedoch noch nicht, denn in den finalen Wochen stehen meist Duelle gegen Teams an, die ebenfalls um den Ligaverbleib fürchten müssen. So auch an diesem Wochenende.

Der TuS Kirchberg scheint – wie in der Vorsaison – rechtzeitig aufgewacht zu sein, denn in den letzten Wochen zeigte die Formkurve des Tabellenelften nach oben. Mit zwei Remis und zwei Siegen in Folge stockte der TuS sein Konto auf 33 Zähler auf und hat damit ein Sechs-Punkte-Polster auf die Rote Zone. Sicher ist der Klassenerhalt damit allerdings noch lange nicht. Die Kirchberger wollen ihren Lauf daher fortsetzen und am Sonntag vor heimischer Kulisse weitere Zähler einfahren. Ein Ziel, das auch die SG Arzfeld verfolgt, für die in der jetzigen Lage schon ein Remis zu wenig wäre. Die gute Nachricht: Bereits im Hinspiel glückte der SGA (2:1) ein Sieg.

Kirchberg, So., 12.04., 15.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes