Auf den starken Restrundenstart folgten beim SV Wasserliesch/Oberbillig drei Niederlagen in Serie. Endet der Negativtrend beim Gastspiel beim Kellerkind aus Trier-Kürenz?

Für den FSV Trier-Kürenz war der letzte Spieltag beides: positiv und negativ. Für gute Nachrichten sorgte die Punkteteilung bei der SG Zewen II – der erste Zähler in diesem Jahr. Negativ fiel dafür der Blick auf die Tabelle aus, denn da Konkurrent SV Udelfangen dreifach punktete, rutschte der Aufsteiger auf den letzten Tabellenplatz ab. Der Verlust des 13. Rangs ist zu verschmerzen, verkürzte der FSV den Rückstand zum rettenden Ufer doch auf vier Punkte. Bei noch sieben Spielen und einem direkten Duell gegen die zwölftplatzierte SG Saartal II ist der Klassenerhalt damit weiterhin möglich.

Für den kommenden Kürenzer Gegner geht es längst nicht mehr um den Ligaverbleib. Zufrieden ist man beim SV Wasserliesch/Oberbillig mit Rang acht dennoch nicht. Mindestens ein Platz in der oberen Tabellenhälfte soll es noch werden, doch dafür sind Siege nötig, die zuletzt ausblieben. So konnten die Liescher auf den Coup gegen den Tabellenzweiten Wincheringen keinen Punkt mehr folgen lassen. Gegen Könen ging man fahrlässig mit seinen eigenen Chancen um, gegen Zewen II lud man den Gegner ein ums andere Mal zum Toreschießen ein und beim jüngsten Auftritt gegen Hochwald II kam beides zusammen. Dass es dem Achtplatzierten nicht an Potenzial mangelt, steht außer Frage, doch nicht selten verhindert die Einstellung es, die vollen PS auf den Platz zu bringen. Und Besserung ist zumindest kurzfristig nicht in Sicht, könnten dem SVWO doch gegen Kürenz mehrere Spieler aufgrund eines Junggesellenabschieds fehlen. 

Trainer Carlo Lambert ist daher gespannt, wie seine Mannschaft sich in dieser Woche gegen das Kellerkind präsentiert: „Kürenz steht zwar untendrin, hat aber weniger Tore als wir kassiert und gegen Zewen, gegen die wir verloren haben, 1:1 gespielt. Ich bin gespannt, wie wir auf ihrer Piste spielen werden. Ich kann ja auch nicht jede Woche sagen, dass ich von der Mannschaft eine Reaktion sehen will.“ Auf der Gegenseite spekuliert Kürenz-Coach Stephan Wicht auf einen besser besetzten Kader: „Ich hoffe, dass immer mehr Spieler zurückkommen und einsatzbereit sind. Gegen Wasserliesch werden wir wieder alles geben, um das Spiel positiv zu gestalten.“

Das Hinspiel gewann der SV Wasserliesch/Oberbillig mit 4:0.

Trier-Kürenz, So., 12.04., 14.30h

Foto: Sandra Maes