Die SG Züsch büßte am vergangenen Spieltag Punkte im Rennen um Platz zwei ein. An diesem Wochenende sollte man sich daher keinen weiteren Ausrutscher leisten. Mit dem SV Farschweiler wartet allerdings eine Mannschaft, mit dem sich der Tabellendritte in der Vergangenheit schwer tat.

Der SV Farschweiler fand nach der – auch im Chancenwucher resultierenden – Niederlage gegen Pölich zurück in die Spur und ließ gegen die Kellerkinder aus Haag II (2:7) und Geisfeld II (4:1) keine Zweifel am Sieger aufkommen. Erfolge, die sich für den SVF lohnten, denn die Elf von Spielertrainer Lukas Jonas kletterte auf Rang fünf und könnte mit weiteren Siegen sogar noch am „großen“ Nachbarn SG Osburg vorbeiziehen. Klar ist jedoch, dass mit der SG Züsch nun ein anderes Kaliber als an den ersten Restrundenspieltagen wartet.

Die Züscher zeigten bisher durchwachsene Leistungen im neuen Jahr, gingen aus den Partien gegen Haag II (1:0) und Geisfeld II (1:3) aber als Sieger hervor. Zuletzt teilte man sich die Punkte mit der SG Ruwertal Gutweiler II (2:2) und büßte damit zwei Zähler auf die SG Thalfang/Berglicht ein. Mit nunmehr drei Punkten Rückstand auf Rang zwei und einem Spiel mehr auf dem Konto sollte sich die Spielgemeinschaft keinen Fehltritt mehr erlauben. Schafft man das nicht, gerät der Tabellennachbar bereits vor dem direkten Duell außer Schlagdistanz und macht ein Vorrücken auf Rang zwei unmöglich. Das Problem: Im Hinspiel gegen Farschweiler leistete man sich einen solchen Fehltritt und verlor 3:2. 

Züschs Trainer Andreas Weber, der im Derby gesperrt fehlen wird, fasst die Marschroute vor dem Rückspiel zusammen: „Wir müssen auf Fehler der anderen hoffen, dafür aber auch erst mal unsere eigenen Hausaufgaben erledigen. Wir sind der Favorit und spielen zuhause – da müssen wir unserer Rolle gerecht werden und Farschweiler schlagen. Auch wenn sie uns als Mannschaft nicht liegen.“

In Farschweiler richtet sich der Blick nicht auf die Tabelle, sondern auf das Derby. Eine Partie, die Farschweilers Spielertrainer Lukas Jonas und seine Elf herbeisehnen: „Die Spiele gegen Hermeskeil waren immer Kracherspiele. Es waren immer hitzige, umkämpfte Spiele, die einfach Bock machen. Beide Teams wollen gegeneinander gewinnen und spielen meist mit offenem Visier. Hermeskeil konnte sich mit konstanten Leistungen oben festsetzen, aber wir wollen ein Ausrufezeichen setzen. Wir sind eine Mannschaft, die Hermeskeil nicht liegt, weil wir körperlich voll dagegenhalten. Obwohl der Punktabstand groß ist, erwarte ich ein 50:50-Spiel.“

Hermeskeil, So., 12.04., 16.00h