Trotz mehrerer Plätze und zahlreicher Punkte Unterschied treffen mit der DJK St. Matthias Trier II und dem TuS Trier-Euren zwei Überraschungsteams dieser B-11-Saison aufeinander.

Obwohl die DJK St. Matthias Trier II und den TuS Trier-Euren 15 Punkte voneinander trennen, zählen beide Mannschaften zu den Überraschungsteams dieser B-11-Saison. Die Zweitvertretung erreichte in der Vorsaison nur mit Hängen und Würgen den Klassenerhalt, verbuchte in dieser Spielzeit aber bereits ein Vielfaches mehr Punkte. Die Folge: Statt das ganze Jahr über zu zittern, steht man aktuell auf Platz acht und geriet zu keinem Zeitpunkt in Abstiegsnöte. 

Noch besser läuft es beim Aufsteiger, der sich in 17 Spielen nur zweimal geschlagen geben musste und die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung anführt. Eine starke Leistung, die zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht mehr überrascht, ruft der TuS doch Woche für Woche konstant seine Leistungen ab und hat kaum Schwankungen in seinen Ergebnissen. Behält man dies bis zum Saisonende bei, darf man den direkten Durchmarsch in die A-Klasse feiern. Und aktuell sprechen die Indizien dafür: Das Nachholspiel gegen Kellerkind gewannen die Eurener mit 4:0 und obwohl sich die SG Saartal II lange Zeit wehrte, feierte der Aufsteiger einen weiteren Sieg (2:0). Nun stehen noch neun Spiele zwischen den Trierer-Western und einem Aufstieg, den man nie als Ziel ausgab und ebenso wenig rechnete. 

Bis es soweit ist, warten auf die Eurener jedoch noch zahlreiche Prüfungen – an diesem Wochenende die DJK St. Matthias Trier II. Und die spielt laut Trainer Marc Pasucha auch am Sonntag ohne Druck auf: „Wir haben den Jungs schon gesagt, dass wir versuchen werden, diese Woche gut zu trainieren und dann einfach zu schauen, was bei rauskommt. Vor Udelfangen hatten wir keine gute Trainingswoche und das hat sich ein Stück weit im Spiel gezeigt. Wie schon gegen Olewig treten wir ohne Druck auf. Trotzdem wollen wir jedes Spiel gewinnen – ansonsten bräuchten wir ja gar nicht erst zu spielen.“

Das Hinspiel gewann der TuS Euren mit 2:0.

Trier-Feyen, So., 22.03., 13.00h

Foto: Archiv/Sandra Maes