Binnen weniger Tage erlebte der FC Bitburg die Licht- und Schattenseiten des Fußballs. Der Grund: Auf den Sieg im Viertelfinale des Rheinlandpokals folgte eine Pleite gegen ein Kellerkind der Rheinlandliga.
In Überzahl und später sogar in doppelter Überzahl rang der FC Bitburg Oberligist Rot-Weiss Koblenz in der Verlängerung nieder und sicherte sich das Halbfinal-Ticket des Rheinlandpokals. Ein überraschender Erfolg, auf den wenige Tage später der Ligaalltag traf.
Im Gastspiel gegen Kellerkind SG Vordereifel Laubach lagen die Bitburger nach Treffer von Lucas Christof früh zurück (13.). Besser wurde es nicht, denn schon in der 27. Minute wurde Simon Floß mit Rot vom Platz gestellt. Für die Bierstädter war es bereits die vierte Rote Karte der laufenden Saison.
Der FCB hielt sich in Unterzahl zwar wacker, kassierte aber nach dem Seitenwechsel den zweiten Gegentreffer durch Lukas Mey (52.). In den Schlussminuten brachen letztlich die Dämme: Christof (80.) und Rene Hanke (84.) schraubten das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe und schossen die Vordereifeler damit von den direkten Abstiegsplätzen.
