Sicher und souverän zog der SV Eintracht Trier in das Viertelfinale des Rheinlandpokals ein. Oberligist FC Cosmos Koblenz konnte den Regionalligisten letztlich nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen.
Der SV Eintracht Trier zeigte von Beginn an eine konzentrierte Leistung im Stadion Oberwerth. Die Gäste ließen den FC Cosmos nicht ins Spiel kommen und gingen in Führung, als Damjan Marceta in der 21. Minute eine Hereingabe einnickte. Zwölf Minuten später legten die Trierer auf ungewöhnliche Weise nach: Nachdem Cosmos-Schlussmann einen Rückpass mit der Hand aufnahm, verwertete Mirko Schuster den indirekten Freistoß innerhalb des Strafraums zum 0:2.
Auch im zweiten Durchgang ließ die Eintracht zunächst nichts anbrennen, musste aber einen Gegentreffer hinnehmen. Nach einem vermeintlichen Foulspiel brachte Dennis Arnst die Hausherren wieder ran (FE., 66.). Der SVE ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, verwaltete die Führung und legte durch Mirko Schuster, der seinerseits vom Elfmeterpunkt verwandelte, das vorentscheidende 1:3 nach (80.). Nach einer Roten Karte für den Koblenzer Torschützen (86.) traf Tim Sausen zum 1:4-Endstand (93.).
Die Trierer zogen dank des Sieges in das Viertelfinale ein und treffen dort auf einen alten Bekannten und den aktuellen Titelträger, FV Engers. In der Vorsaison schlug Engers den SVE im Halbfinale mit 2:1 und sicherte sich im Finale mit einem 2:0 über den FC Rot-Weiss Koblenz den Titel. Anfang März 2026 darf die Eintracht im Stadion am Wasserturm Revanche gegen den Oberligisten fordern.
