Sowohl für die SG Vordereifel Laubach als auch für die SG Hochwald kann das Rückspiel richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein. Trotz der besseren Tabellenposition haben die Hochwälder allerdings einen Nachteil.
Nach den Punkteteilungen gegen Ahrweiler und Arzfeld blieb eine weitere Überraschung für die SG Hochwald aus. Denn zu Gast bei der SG Mülheim-Kärlich, liefen die Hochwälder phasenweise nur hinterher, ehe man das Ergebnis mit großer Moral in den Schlussminuten ansprechender gestaltete und nur 4:3 unterlag. Dennoch: Seit drei Spielen wartet die SGH auf einen Dreier und steht damit bei der SG Vordereifel Laubach gehörig unter Druck.
Der Grund: Die Vordereifeler liegen bei fünf Punkten Rückstand zu den Hochwäldern auf einem direkten Abstiegsplatz und sind damit dringend auf Punkte angewiesen. Gewinnt Laubach, gerät die SGH noch vor dem Winter erneut in den Abstiegssog, während die Hausherren sich selbst Raum zum Atmen verschaffen, ehe das letzte Spiel des Jahres gegen Tabellennachbar Linz ansteht. Für die SGV stehen damit zwei extrem wichtige, richtungsweisende Spiele an, in denen Niederlagen verboten sind.
Nach dem 3:3 im Hinspiel würde auch die SG Hochwald dieses Mal gerne einen Sieg einfahren, ist dabei aber gleich doppelt im Nachteil. Denn während die Laubacher nach einer spielfreien Woche bestens erholt auflaufen können, stand für die Hochwälder noch am Mittwoch das Rheinlandpokal-Heimspiel gegen den TuS Koblenz an. Gegen den Oberligisten schlugen sich die Hochwälder achtsam, unterlagen vor über 500 Zuschauern letztlich aber mit 1:2 – dennoch eine Leistung, die Auftrieb für die kommende Aufgabe gibt, wenngleich diese durch die Doppelbelastung umso kniffliger werden dürfte.
Laubach, Sa., 29.11., 15.00h
