In der letzten Partie des Jahres steht für die Mannschaften aus dem Saartal und Udelfangen eine Art Endspiel an. Dafür sorgt die Lage beider Teams im Abstiegskampf der B-11.

Die SG Saartal II zog sich selbst mit sieben Punkten aus vier Spielen aus der Abstiegszone, steht nach dem jüngsten 3:1 beim SV Trier-Olewig aber weiterhin unter Druck. Denn nach wie vor ist der Abstand nach unten gering, während er in den letzten Wochen nach oben weiter wuchs. So liegt die Saartal-Reserve sieben Zähler hinter Tabellennachbar Zewen II zurück, während der FSV Trier-Kürenz mit zwei Punkten weniger auf dem Konto in Lauerstellung ist. Dementsprechend sieht es vor dem finalen Spiel des Jahres nach einem Dreikampf um den Ligaverbleib aus, in dem sich zwei Teams nach unten verabschieden könnten.

Dabei könnte es für die SGS sogar noch schlechter aussehen, hätte der FSV Trier-Kürenz das letzte Spiel für sich entschieden. Da sich der Aufsteiger aber mit Kellerkind Udelfangen die Punkte teilte, verteidigten die Saartaler Rang zwölf. Gleichzeitig verkürzte der SVU auf vier Punkte und könnte an diesem Wochenende noch näher an die Zweitvertretung heranrücken – im direkten Duell. 

Der SV Udelfangen blickt auf schwierige Wochen zurück und verlor zehn Spiele in Folge, ehe die Serie gegen Kürenz endete. Am Samstag muss das Schlusslicht nun zeigen, dass dieser Punktgewinn eine Trendwende und kein Ausrutscher war. Und das in einer Art Endspiel, denn sollten die Udelfanger verlieren, verdoppeln die Irscher die Punkte des Schlusslichts. Ein Rückstand, der nur schwer aufzuholen sein dürfte.

Aufgrund dieser Ausgangslage hat das Spiel der Kellerkinder für beide Mannschaften größte Bedeutung. Einen klaren Favoriten gibt es nicht: Saartal war in den letzten Wochen formstärker, Udelfangen gewann das Hinspiel mit 2:0. Eine Partie, an die sich Saartals Trainer Erhard Gross ungerne erinnert: „Im Hinspiel haben wir bereits unglücklich in der Nachspielzeit zwei Tore kassiert. Wir hatten unsere Chancen nicht konsequent genutzt und wurden eiskalt ausgekontert. Das darf uns diesmal nicht noch einmal passieren.“

Die Marschroute ist laut Gross für beide Teams vorgegeben: „Wenn man im Tabellenkeller feststeckt, muss man die direkten Duelle gegen die Tabellennachbarn gewinnen, wenn man den Abstieg vermeiden will. Daher werden wir mit aller Entschlossenheit auf den Sieg spielen. Für Udelfangen gilt dasselbe, weshalb ich eine hochkonzentrierte Partie erwarte, in der keine Seite einen Fehler machen will. Personell sind wir weiterhin stark angeschlagen, aber wir werden alles geben, um das Jahr mit einem positiven Ergebnis abzuschließen.“

Schoden, Sa., 22.11., 15.00h

Foto: Archiv/Sandra Maes