Der FSV Tarforst bleibt seiner Linie treu und auch nach 14 Spieltagen ungeschlagen.




Der Ligaprimus hatte in der ersten halben Stunde im Nebelspiel von Piesport einige Probleme und in zwei Situationen Glück, als ein Heber von Kapitän Benedikt Vogedes aus 25 Metern knapp neben das FSV-Tor trudelte (14.) und ein Freistoß von Tom Meyer kurz vor der Halbzeit von Gäste-Torwart Felix Kloy stark pariert wurde (45.). Zwischendrin hatte Tarforst mit dem Doppelschlag von Elias Heitkötter (29.) und Felix Stüber (33.), die jeweils nach geblockten Schüssen per Abstauber trafen, einen 2:0-Vorsprung mit in die Pause genommen. In Halbzeit zwei legte der FSV eine Zahn zu – Caspar Suder scheiterte mit einem Kopfball an der Latte (49.), doch Fabian Wey legte kurze Zeit später mit dem 3:0 (52.) den Deckel vorzeitig drauf. Den krönenden Abschluss ließ Benedikt Decker nach einem Querpass von Florian Weirich mit dem 4:0 folgen (78.). Nach einem Konter hatte Niederemmel die Möglichkeit auf den verdienten Ehrentreffer fahrlässig vergeben. „Bei nicht ganz optimalen Bedingungen mit dem starken Nebel sind wir froh, auch diese Hürde genommen zu haben. Niederemmel hatte zwei Topchancen in der ersten Halbzeit, als wir unnötige Ballverluste hatten und die Konsequenz vermissen ließen. In der zweiten Halbzeit sind wir dann konzentrierter zu Werke gegangen“, sah FSV-Trainer Patrick Zöllner eine verdienten Auswärtssieg. „Wir müssen in der ersten Halbzeit zwingend Minimum ein Tor machen. Es war irgendwie ein Spiel zum Vergessen. Obwohl wir kein schlechtes Spiel gemacht haben, bekommen wir drei Abstauber-Gegentore. Bei dem Kopfball von Tom Meyer packte Felix Kloy eine Monsterparade aus. Die Halbzeitführung für Tarforst war schmeichelhaft. Unterm Strich ist der Sieg für Tarforst verdient, aber einen Tick zu hoch ausgefallen“, ärgerte sich SVN-Coach Sascha Kohr über das fehlende Spielglück.

Foto: Sandra Maes