Nach vier Siegen in Folge kam die Schweicher Siegesserie im Spiel gegen den Tabellendritten aus Züsch zu einem Ende.

Mit vier Siegen im Rücken hatte die Schweicher Dritte gegen die SG Züsch, der man im Hinspiel mit 7:1 unterlag, Besserung gelobt. Und tatsächlich machten es die Hausherren gut und boten den Gästen aus dem Hochwald körperlich Paroli. Das Spielgeschehen bestimmten in Hälfte eins jedoch die Züscher, die sich laut Trainer Andreas Weber einen „durchaus verdienten Sieg“ sicherten: „In der ersten Halbzeit waren wir gut im Spiel und konnten uns die ein oder andere Chance rausspielen, die meist ungenutzt blieb. In der zweiten Hälfte war es dann ein Kampfspiel. Schweich operierte mit vielen langen Bällen und das Spiel wurde körperlicher, härter – damit taten wir uns schwerer. Nach dem 1:2 mussten wir viele lange Bälle wegverteidigen. Spielen wir unsere Konter besser aus, machen wir den Sack vielleicht früher zu. In Summe war es trotzdem ein durchaus verdienter Sieg.“

Michael Urhahn versenkte in der 22. Minute einen Freistoß im Knick des Schweicher Tores – 0:1. Im zweiten Durchgang glich Niclas Weirich per Elfmeter aus (48.). Schweich kam in der Folge besser ins Spiel, kassierte aber nur sechs Minuten später das 1:2. Nach einem Freistoß von Johannes Ziegenhagel hatte erneut Urhahn getroffen. Im Anschluss wurde die Partie wilder. Schweich traf unter anderem die Latte und auch die Züscher kamen zu weiteren Abschlussmöglichkeiten. Tore sollten in der zweiten Halbzeit aber keine mehr fallen.

Trotz der Niederlage war Schweichs Trainer Frank Lamberty mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Unsere Jungs machten ein richtig gutes Spiel, verteidigten gut und führten intensive Zweikämpfe. Ich kann ihnen bis auf die Chancenverwertung und dass wir bei zwei Standards nicht ganz wach waren, nichts vorwerfen. Wir spielten eine richtig gute zweite Halbzeit und hatten starke 20 Minuten, in denen wir nach dem 1:1 das 2:1 nachlegen müssen. Die Mannschaft machte einen riesigen Schritt nach vorne im Vergleich zum Hinspiel, in dem wir hoch verloren.“