Die Spieler des VfL Trier hatten am vergangenen Sonntag so richtig was zu feiern. Denn mit dem 2:1-Erfolg gegen Pluwig-Gusterath gelang den Heiligkreuzern der erste Heimsieg seit 15 Monaten.

Nun soll im zweiten „Heimspiel“ in Folge auf Mariahof der zweite Streich folgen. VfL-Coach Marco Neumann erwartet eine gut besetzte Schweicher Mannschaft. „Die Bezirksligaelf spielt am Freitag gegen Salmrohr, da könnte durchaus der ein oder andere in die zweite Mannschaft rücken. Für uns ist es das nächste Endspiel. Wir wollen den nächsten Schritt gehen und den Sieg gegen Pluwig bestätigen. Wenn wir gegen Schweich verlieren, war der Sieg gegen Pluwig nicht viel wert.“ Neumann erinnert sich noch bestens an das Hinspiel am Winzerkeller in Schweich. „Wir haben bis zur 84. Minute mit 4:1 vorne gelegen und dann inklusive Nachspielzeit fünf Gegentore bekommen. Es war unfassbar ärgerlich damals. Wir haben das Spiel mit 4:6 verloren. Das ist heute noch Gesprächsthema Nummer eins. Wir wollen uns mit aller Macht am Sonntag die drei Punkte zurückholen“, fordert Neumann den vollen Ertrag. Bis auf die länger Verletzten Noah Laros, Tom Kruse und Till Wollenweber ist der VfL komplett. Einen eher schwachen Auftritt konstatierte Schweichs Coach Patrick Quary in Waldweiler gegen die SG Niederkell (1:2). „Uns erwartet eine ähnlich undankbare und schwierige Aufgabe auf einem Hartplatz. Mit diesem Untergrund kamen wir in Waldweiler gar nicht klar. Der Platz auf Mariahof ist etwas größer. In jedem Fall müssen wir die äußeren Bedingungen von der ersten Minute annehmen und bereit sein, zu kämpfen. Da geht es auch darum, erste und zweite Bälle zu gewinnen. Wir dürfen nicht ängstlich agieren. Uns erwartet ein hartes Stück Arbeit“, weiß TuS-Trainer Patrick Quary um nervenaufreibende 90 Hartplatzminuten. Für den an einem Fingerbruch laborierenden Torwart Nils Sklarski rückt Niklas Prosotowitz ins Tor. Max Gäbler muss wegen Oberschenkelproblemen passen.

TR-Mariahof, Sonntag, 9.11., 14.45h

Foto: Archiv/Alfred Weinandy