Nachdem der SV Trier-Olewig in der Vorwoche einen vermeintlichen Sieg leichtfertig abschenkte, visiert man nun beim FSV Trier-Kürenz den Dreier an. Da trifft es sich, dass der SVO im Derby noch eine Rechnung offen hat.

Der SV Trier-Olewig brachte sich zum Ende der Hinrunde in Stellung, blieb vier Spiele in Folge ungeschlagen und war auf dem Sprung, weiter an Boden gutzumachen. Letzterer missglückte, denn nach den Remis gegen Topteams der B-11 ging man bei Kellerkind Zewen II leer aus (4:3), obwohl man zur Pause noch 1:3 führte. In den verbleibenden drei Spielen bis zum Winter sollen bestenfalls keine weiteren Punktverluste folgen, warten doch ausschließlich Teams, die hinter dem SVO stehen. 

Vor allem nicht gegen den FSV Trier-Kürenz, wie Olewigs Trainer Denys Surma erklärt: „Wir hatten im Hinspiel viel Ballbesitz und spielten viele Chancen heraus. Trotzdem endete das Spiel mit einem Unentschieden. Wir haben deshalb noch eine Rechnung offen. Es ist ein Heimspiel für Kürenz, aber wir tragen auf ihrem Hartplatz auch Spiele aus, wenn unser Rasen gesperrt ist. Das Derby wird also kein richtiges Auswärtsspiel für uns.“

Eine Nullrunde möchte sich Aufsteiger Kürenz allerdings nicht leisten. Mit nur einem Punkt aus den letzten sechs Spielen schaffte es der FSV nicht, sich vom Tabellenkeller abzusetzen. Dafür bekam man am vergangenen Wochenende die Rechnung: Saartal II gewann und zog punktgleich. Die Kürenzer stehen dadurch mit einem Bein in der Abstiegszone und auch nach oben wurden die Abstände größer, wie FSV-Coach Stephan Wicht weiß: „Zum jetzigen Zeitpunkt funktioniert es aus verschiedenen Gründen nicht so richtig. Wir müssen aber weitermachen und arbeiten. Zewen konnte sich etwas von uns absetzen und in den letzten drei Spielen vor der Winterpause benötigen wir noch den ein oder anderen Punkt. Danach heißt es dann Kräfte sammeln, eine gute Vorbereitung machen und hoffen, dass unsere Langzeitverletzten zurückkommen.“

Mit Olewig und Euren warten auf den Aufsteiger vor dem Gang in die Winterpause noch zwei Topteams der Liga. Der volle Fokus des FSV dürfte deshalb auf dem Spiel gegen Schlusslicht Udelfangen liegen. Ein richtungsweisendes Spiel, in dem ein erneuter Punktgewinn gegen den SVO für eine breite Brust sorgen könnte.

Trier-Kürenz, So., 09.11., 14.30h

Foto: Archiv/Alfred Weinandy