Nach der Spielabsage in Schleid ist der SV Lüxem unfreiwillig wieder auf Platz acht zurückgefallen. Die Siege von Wiesbaum und Ruwertal haben die Konkurrenz wieder vorbeiziehen lassen.
Mit überzeugenden Auftritten und im Expresstempo sozusagen, ist der SV Tawern wieder jene Mannschaft, die sie sein möchte: Ein Team, das in die Top vier möchte und auch die Qualität dazu hat. Zuletzt gelangen dem Team von Benny Leis vier Siege in Serie. Zudem ist der SVT die erste Mannschaft der Liga, die dem SV Sirzenich die allererste Niederlage zufügte. Entsprechend groß ist das Selbstvertrauen. „Wir gehen die Partie mit Rückenwind an, wollen die gleiche Zweikampfmentalität an den Tag legen, wie in Sirzenich. Es geht wieder um einen richtigen Fight, den wir neben einer kompakten Lüxemer Mannschaft erwarten. Wir stellen uns auf eine sehr gute Lüxemer Mannschaft ein, die mit Tilmann Meeth einen Unterschiedsspieler hat, der Spiele im Alleingang entscheiden kann. Sie können unglaublich schnell nach vorn umschalten – wir sind deshalb gewarnt.“ Der Tawerner Kader wir nochmals breiter. Denn mit Pascal Hurth, Pascal Güth (aus Verletzungen), Idris Lataev (nach Sperre) und Michael Fantes (nach Kurzurlaub) stehen vier potentielle Stammspieler wieder bereit. Der SV Lüxem reist mit breiter Brust nach Tawern, gilt aber als Außenseiter. In den vier Partien, die sie in der Bezirksliga gegeneinander bestritten, gelang dem SVL nicht ein einziger Punktgewinn. Bis auf das 0:1 im Mai 2024 gab es auch tüchtig auf die Hörner: 1:3, 0:4 und zuletzt 3:6 hieß es aus Lüxemer Sicht. „Tawern hat sich deutlich stabilisieren können mit Benni Leis als Trainer. Man merkt, dass sie langsam ihr Spiel anpassen und mehr Struktur als noch zu Saisonbeginn haben. Daher sind wir gewarnt. Wir wollen nach der unfreiwilligen Pause befreit aufspielen und hoffen auf etwas mehr Spielglück, als in den letzten Aufeinandertreffen in Tawern“, bringt Trainer Patrick Schmidt die Situation auf den Punkt. Die Personallage ist weitestgehend unverändert. Jonas Adams fehlt beruflich, Fynn Streit wird gesperrt fehlen. Drehen die Wittlicher Vorstädter den Spieß am Sonntag tatsächlich um? Die Qualität und das Selbstvertrauen haben sie in jedem Fall.
Tawern, Sonntag, 9.11., 15.00h
Foto: Alfred Weinandy
