Das goldene Tor von Matthias Kugel entschied das Spiel auf dem Kommlinger Kunstrasen.
Kugel hatte den Ball nach einem vorherigen Schuss von Carsten Schu, der noch abgewehrt wurde, per Abstauber in der 34. Minute über die Linie gedrückt. Das Gros der besseren Chancen hatten allerdings die Gäste aus Tarforst. So scheiterten Marcel Dammer, Marcel Mühlen, Jan Bauchmüller und Emil Dzogovic an sich selbst oder am guten Weintal-Schlussmann Philipp Benzkirch. Philipp Salm traf in der 40. Minute die Latte. „Wir hatten leichte Feldüberlegenheit, haben auch ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht und fußballerisch mit das beste Spiel der Hinrunde gezeigt. Weintal hat überragend verteidigt, auch weil wir zu lange in der Entscheidungsfindung gebraucht haben. Irgendwie sind wir an uns selbst gescheitert. Es war deutlich mehr drin“, sprach FSV-Coach Alexander Becker von verschenkten Punkten. Weintal-Coach Dominik Bosl sprach von einem „Arbeitssieg und einem glücklichen Ausgang. Es war kein schönes Spiel. Das Beste war wirklich das Ergebnis. Tarforst hatte in der ersten Halbzeit viele gute Torchancen und hat es da richtig gut gemacht. Aus dem Nichts ist unser Siegtor gefallen. Erst danach waren wir 15 Minuten besser im Spiel. Der Schlüssel war, dass wir in der Halbzeit taktisch umgestellt haben. Wir haben die Halbräume zugestellt, sodass der FSV zu langen Bällen gezwungen wurde. Wir hatten auch das Spielglück auf unserer Seite. Tarforst hat in der zweiten Halbzeit gegen den Wind gespielt, so sind die Bälle in der Luft förmlich stehen geblieben“.
Foto: Archiv/Sandra Maes
