Das Schlusslicht empfängt den auf Rang neun positionierten TuS Schillingen. Nach fünf Pflichtspielen ohne Sieg wird die Luft für die FSG zunehmend dünner.
Soll der Anschluss auf das untere Mittelfeld noch vor der Winterpause hergestellt werden, braucht man dringend Punkte. In der Partie mit den unbequemen Hochwäldern soll der erste Schritt in diese Richtung getan werden. Coach Benny Weiler fordert zu Recht einen Dreier. „Im nächsten Spiel gegen Schillingen wird es für uns ein ‚Muss‘-Spiel werden. Wir hängen hintendran und müssen zuhause gewinnen, um den Anschluss nicht ganz zu verlieren. Wir Trainer versuchen alles und reden sehr viel mit der Mannschaft und auch das wird im Training umgesetzt. Wir sehen ein super Training immer wieder, doch am Wochenende auf dem Platz wird es nicht richtig umgesetzt. Wir müssen weitermachen und uns das Spielglück wieder erarbeiten, sonst wird es sehr, sehr eng diese Saison, wenn das nicht gelingt.“ Andreas Huwer und René Jahn fallen bis zur Winterpause verletzungsbedingt aus, Felix Mertes für die Partie gegen Schillingen aus demselben Grund. René Schwarz ist rotgesperrt, Mattheo Fuhs ist wieder in München zum Studium und deshalb nicht abkömmlich. Seit Ende September befinden sich die Schillinger im Aufwind, haben aus den letzten fünf Partien zehn Punkte generiert. „Die Mannschaft kämpft, geht in jedem Spiel ans Limit und überzeugt mit seiner sprichwörtlichen Schillinger Kämpfermentalität. „Auch wenn wir nicht immer die spielerisch bessere Mannschaft sind, gelingt es uns, nach Rückständen immer wieder zurückzukämpfen. Uns kommt zugute, dass wir die konditionellen Defizite mit den fünf Wechseln kompensieren. Dadurch werden die Spieler, die immer spielen, entlastet und es kommt frischer Wind rein“, erläutert Coach Gerd Morgen das Erfolgsrezept. Dieser spricht vor dem Spiel gegen Ehrang/Pfalzel ganz bewusst nicht von einer Favoritenrolle seiner Mannschaft. „Ehrang ist zwar Tabellenletzter, doch das muss nicht allzu viel bedeuten. Wir wissen alle, wie knapp die Konstellation ist. Die brauchen die Punkte und spielen zuhause. Unterschätzen wir Ehrang auch nur ansatzweise, gibt es ein böses Erwachen. Wir müssen stabil stehen und unser Spiel machen“, weiß der Schillinger Trainer um eine schwierige Mission in Pfalzel. Für den nach einem Rippenanbruch auf Eis liegenden Stürmer Luca Bernheine wird aller Voraussicht nach wieder Timo Jost im Kader der Hochwälder erwartet. Dieser gab in der Partie gegen den VfL Trier mit einer tollen Flanke auf Tobias Anell die entscheidende Vorlage zu der späten Aufholjagd, als man sich mit dem Siegtreffer in der Nachspielzeit noch mit drei Punkten belohnte.
TR-Pfalzel, Sonntag, 2.11., 15.00h
