Am letzten Spieltag der Hinrunde lauert die SG Ruwertal Gutweiler II im Windschatten der Podiumsplätze. Ganz anders sieht es bei Gegner Pölich aus, der vor den richtungsweisenden Duellen gegen die Kellerkinder ein Erfolgserlebnis benötigt.
Für die SG Ruwertal Gutweiler II änderte sich trotz einer spielfreien Woche tabellarisch nichts. Im bereinigten Klassement belegt man weiterhin den vierten Platz und da weder die SG Züsch noch der SV Farschweiler seine Spiele gewinnen konnte, ist der Abstand zu den Tabellennachbarn gleich geblieben. Lediglich das Spitzenduo Thalfang und Kordel bauten ihr Polster aus und stehen nun sieben Zähler vor der Zweitvertretung. Damit ist klar: Im letzten Spiel der Hinrunde ist es für die SGR noch möglich, auf den dritten Platz vorzuziehen – vorausgesetzt, man gewinnt und die SG Züsch verbucht nicht mehr als einen Punkt.
Gänzlich andere Sorgen hat die SG Pölich, die durch die beiden Niederlagen gegen TuS Mosella Schweich II und die SG Osburg einen weiteren Platz nach unten rutschte. Zwar waren die Pölicher im Glück, dass sich Tabellennachbar Kenn II nur die Punkte mit Schlusslicht Geisfeld II teilte, doch zufriedenstellend ist Rang zehn keineswegs. Denn auch wenn das Polster auf die Abstiegsränge mit sieben Punkten weiterhin groß ist, sollten die Pölicher weder ihr Glück noch die Kellerkinder herausfordern.
Entsprechend wird die SGP in Waldrach alles daran setzen, einen versöhnlichen Hinrundenabschluss zu finden und Zählbares zu entführen. Diese Marschroute gibt zumindest Pölichs Trainer Alex Becker vor: „Der Kunstrasen liegt uns aktuell vielleicht besser, weil er unseren erfahreneren Spielern weniger Kraft kostet als ein tiefer Rasen. Wir werden versuchen, Punkte mitzunehmen. Was anderes bleibt uns auch nicht übrig, denn unten ist alles eng zusammen. Da müssen wir endlich anfangen zu punkten. Wenn man unten steht, hat man leider auch nicht immer das nötige Glück. Das müssen wir uns dann aber mit Willen erarbeiten.“
Ein Punkt oder sogar drei wären für die Pölicher Gold wert. Insbesondere, da in den kommenden zwei Wochen mit den Zweitvertretungen aus Haag und Geisfeld richtungsweisende Spiele anstehen. Klar ist indes, dass mit den Ruwertalern, die seit sechs Partien ungeschlagen sind, ein Schwergewicht der Liga zum Tanz bittet. Und mit den Podiumsplätzen im Blick wird die Elf von Andreas Wagner kaum Punkte abschenken wollen.
Waldrach, So., 02.11., 14.30h
