Die SG Haag II steht nach Niederlagen gegen direkte Konkurrenten weiterhin mit dem Rücken zur Wand. Beim Gastspiel in Thomm hofft man nun endlich auf Zählbares. Eine knifflige Aufgabe, denn die Hausherren wollen einen Sieg für das eigene Publikum verbuchen.

Nach nur einem Sieg und vier Niederlagen aus den letzten fünf Partien verhinderte die SG Osburg im Spiel gegen die SG Pölich Schlimmeres und gewann mit 2:3. Ein Erfolg, der einen Spieltag vor dem Hinrundenende nötig war, wäre man bei einer Niederlage doch auf Rang zehn abgerutscht. Zwar liegt die SGO noch immer weit hinter den Erwartungen zurück, doch auf Platz sechs schiffert man zumindest in sicheren Gewässern. Jetzt will man in der Erfolgsspur bleiben und für die eigenen Zuschauer nach zwei Heimniederlagen in Folge einen positiven Hinrundenabschluss finden. 

So der Plan von Osburgs spielendem Co-Trainer Luca Leonhard: „Wir spielen vor allem für unsere Zuschauer, denen wir in dieser Saison noch nicht viel Erfreuliches bieten konnten. Auch gegen Pölich hatten wir einige Unterstützung, obwohl es nicht gerade um die Ecke ist. Letztes Jahr verloren wir nur unser letztes Heimspiel, jetzt unterlagen wir schon mehrere Male. Deshalb haben wir noch einiges wiedergutzumachen.“

Während bei den Osburgern mit einem Sieg vorerst Ruhe einkehren könnte, wird bei der SG Haag II jeder Zähler benötigt, um den aktuellen Brand einzudämmen. Nach der Niederlage gegen die Kenner Reserve schaffte es der Staffelwechsler auch gegen den TuS Mosella Schweich III nicht, Punkte einzufahren. Zwei Niederlagen in Sechs-Punkte-Spielen, die ein klares Bild in der Tabelle zeichnen: Bei nur vier Zählern liegt man gleichauf mit Schlusslicht Geisfeld II und sechs Punkte hinter dem rettenden Ufer. Eine angespannte wie auch ärgerliche Lage, denn vor allem in den vergangenen zwei Wochen erarbeitete sich die Haag-Reserve genügend Abschlussmöglichkeiten, um das Konto kräftig aufzustocken. 

Für die SGH und Trainer Timo Marx gibt es daher nur einen Weg: den nach oben. „Wir haben jetzt noch drei schwere Spiele vor uns, in denen wir den ein oder anderen Punkt sammeln müssen. Es hilft nichts. Wir müssen die letzten Niederlagen abschütteln, die Arschbacken zusammenkneifen und weitermachen.“

Thomm, Sa., 01.11., 18.15h