Die SG Weintal besticht mittlerweile durch Konstanz und hat sich nach drei Partien ohne Niederlage selbst wieder in Position gebracht.

So bedeuten sieben Punkte aus genanntem Zeitraum Platz fünf im Ranking. Trainer Dominik Bosl weiß um eine enge Tabellenkonstellation. „Es ist schon Wahnsinn, wie eng die Liga dieses Jahr ist. Den letzten Platz trennen von uns gerade einmal sechs Punkte. Das ist gar nichts. Wenn du zwei Spiele gewinnst oder verlierst, bist du schnell drei Plätze entweder nach oben oder aber nach unten gesprungen. Wir müssen von Woche zu Woche schauen.“ Wie Bosl unterstreicht, habe sich Föhren auch wieder gesteigert und sei in einem kleinen Flow. „Sie sind wieder mächtig in Tritt gekommen. Wir müssen unser gesamtes Invest auf den Platz bringen, wenn wir auch im vierten Spiel in Serie ungeschlagen bleiben wollen. Besonderes Augenmerk gilt Nico Toppmöller. Den müssen wir im Verbund beackern.“ Bosl setzt erneut auf Eric Henter und Maurice Mertz. Henter hatte zuletzt einen Dreierpack gegen Kenn geschnürt und auch beide Buden in Feyen erzielt. „Maurice arbeitet sehr intensiv nach hinten, kann aber auch auf der Sechs und der Zehn, sogar im Angriff, eingesetzt werden. Er ist sehr flexibel einsetzbar. Weil Herbert Stuhlberg im Urlaub ist, wird Maurice wohl auf die Sechs rücken“, so Bosl. Siehe da: Vor drei Wochen noch fand sich der SV Föhren als Träger der Roten Laterne wieder. Doch mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen ist die Elf von Sebastian Pull auf Rang sieben geklettert. „Nun erwartet uns eine ganz schwere Auswärtsreise nach Niedermennig. Die Weintaler haben sich nach dem Aufstieg direkt in oberen Tabellenregionen festsetzen können und ihren ohnehin schon richtig guten Kader im Sommer durch weitere Verstärkungen noch mal aufgewertet. Nichtsdestotrotz treten wir die Auswärtsreise ins Tälchen nach dem 3:2-Heimsieg gegen Kenn mit Selbstvertrauen an. Wir wollen dem Gegner einen richtigen intensiven Kampf liefern und ein gutes Spiel absolvieren. Wenn möglich, nehmen wir auch drei Punkte liebend gerne mit. Dafür benötigen wir die Leidenschaft und Emotionen aller Spieler.“

Konz-Niedermennig, Sonntag, 19.10., 15.00

Foto: Archiv/Sandra Maes