Obwohl der VfL Trier in dieser Saison schon etliche richtig gute Spiele absolviert hat, schlägt sich das nicht so recht im Tabellenbild nieder.

Mit elf Punkten aus den ersten zehn Partien reicht es für die Heiligkreuzer nur zu Rang elf im Klassement. Die letzten beiden Partien konnte der VfL Trier nicht gewinnen. Es geht stets eng und knapp zu, wenn der VfL spielt. So auch im Kreispokalspiel in Godendorf, als die Trierer den B-Ligisten von der Sauer im Elfmeterschießen mit 7:5 eliminierten. Eindeutig war es dagegen beim 6:3-Erfolg in Föhren. Erschwerend kommt hinzu, dass der VfL seine Heimspiele auf dem ungeliebten Hartplatz auf Mariahof austragen muss, weil die Stadt Trier den Rasenplatz in Heiligkreuz gesperrt hat. „Defensiv müssen wir wieder stabiler sein und einfache Gegentore vermeiden. Das ist die Kernaussage. Leider müssen wir wieder in Mariahof spielen. Der Hartplatz ist ein Lotteriespiel, der das fußballerische Niveau extrem beeinträchtigt. Da müssen wir zwangsläufig mit hohen Bällen spielen, um das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Es geht darum, die Zweikämpfe zu gewinnen, hoch anzulaufen und die zweiten Bälle aufzusaugen. Wir wollen Serrig unser Spiel aufdrücken“, fordert VfL-Trainer Marco Neumann die volle Konzentration.Zumindest personell hat Neumann die Qual der Wahl, denn mit Till Wollenweber und David Scheiring fehlen nur zwei Akteure aufgrund von Verletzungen. Scheiring sei nach Angaben des Trainers auf dem besten Weg, in zwei Wochen wieder auf dem Platz zu stehen.Nachvier Siegen am Stück hat es vergangenes Wochenende nun auch die SG Serrig/Saarburg erwischt. Dennoch belassen 21 Punkte das Team von der Saar auf Rang zwei. Bei der 2:4-Niederlage gegen die SG Niederkell musste man fast 80 Minuten in Unterzahl auskommen. Dafür machte es das Team von Sebastian Lorenz noch gut, egalisierte den 0:2-Rückstand noch vor der Pause. Anschließend liefen die Serriger aber in zwei Konter, welche die Entscheidung bedeuteten. Der Coach weiß, was ihn auf Mariahof erwartet. „Der VfL hat personell zugelegt und ist qualitativ viel besser aufgestellt als noch im Vorjahr. Wir möchten über die Physis und das Zweikampfverhalten auch die zweiten Bälle gewinnen und den Platz annehmen. Wenn es sein muss, müssen wir auch mal mit langen Bällen zum Ziel kommen. Es wird definitiv eine schwierige Aufgabe, doch das Ziel steht und heißt drei Punkte.“ Tim Bauer fehlt rotgesperrt, Maximilian Knies aufgrund einer Bänderdehnung. Angeschlagen und deshalb fraglich sind die Einsätze von Leo Vennemann und Jonas Vogl.

TR-Mariahof, Sonntag, 19.10., 14.45h