Zwar ging man erneut leichtfertig mit Großchancen um, doch anders als am letzten Spieltag sicherte sich die SG Züsch gegen die Geisfeld-Reserve wieder einen Dreier.

Auch nach dem fünften Spieltag darf die SG Züsch vom Sonnenplatz der Tabelle grüßen. Und anders als in der Vorwoche, als man gegen die SG Haag II verlor, mussten die Züscher dafür nicht von Punktverlusten der Konkurrenten profitieren. Schließlich feierte die Weber-Elf vor heimischem Publikum wieder einen Sieg, den vierten der laufenden Saison, und stockte das Punktekonto auf zwölf Zähler auf.

Im Spiel gegen die SG Geisfeld II gab die SGZ von Beginn an Vollgas, scheiterte früh am Aluminium und in der Folge ein ums andere Mal am starken Geisfelder Schlussmann Marvin Heck. So und mit großem kämpferischen Einsatz hielten die Gäste lange Zeit die Null. Erst in der 42. Minute traf Adel Eladel zur verdienten Führung der Hausherren. Ein Zwischenstand, mit dem es in die Pause gehen sollte. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Züscher, mit weiteren Treffern die frühe Entscheidung herbeizuführen, blieben allerdings erfolgslos. Erst in der Nachspielzeit sorgte Eladel mit seinem zweiten Treffer des Spiels für die Entscheidung und den Züscher Sieg (92.).

Ein Ergebnis, welches für Züschs Trainer Andreas Weber deutlich zu niedrig ausfiel: „Wir hatten nach zehn Minuten schon vier Alu-Treffer und vergaben in 90 Minuten eine Fülle hochkarätigster Torchancen. Ihr Torwart hat super gehalten, aber wie viele Chancen wir vergaben, war schon lächerlich. Genau so kam auch die Niederlage gegen Haag zustande. Wir schossen das 2:0 erst in der Nachspielzeit und da muss man die ganze Zeit Angst haben, dass uns nicht doch noch ein krummes Ding hinten reinfliegt. In Zukunft müssen wir da deutlich kaltschnäuziger sein. Wir werden nicht gegen jede Mannschaft so viele Chancen bekommen.“

Die Überlegenheit der Hausherren bestätigte Geisfelds Trainer Michael Dziubany, der ebenfalls einen schwachen Auftritt seiner Elf sah: „Es war mit Abstand unser schlechtestes Saisonspiel. Defensiv waren wir zu harmlos. Züsch hat zwei, drei Spieler, die richtig gut am Ball und spritzig sind. Da fanden wir gar keinen Zugriff. Hut ab vor Marvin Heck, der uns mit seinen Paraden vor einer deutlich höheren Niederlage bewahrte. Nach vorne strahlten wir null Gefahr aus und hatten in meinen Augen keine einzige richtige Torchance. Es war ein schwacher Auftritt und ein verdienter Sieg für Züsch.“