Dreimal wackelte der Punktgewinn für die Gäste aus Tawern. Denn dreimal traf Sirzenich das Aluminium, insbesondere den Pfosten.
So bilanzierte SVS-Trainer Tillmann Schweitzer zwar ein Punktgewinn, machte aber auch keinen Hehl daraus, gerne drei mitgenommen zu haben. So bleibt der SV Sirzenich auf einem Abstiegsplatz hängen, da die mitgefährdete Konkurrenz aus Utscheid/Mettendorf , Schleid und Igel-Liersberg ebenfalls fleißig punktete. So trennten sich der SV Sirzenich und der SV Tawern leistungsgerecht torlos. In einer Partie ohne die ganz großen Höhepunkte zeigte sich der SVS kämpferisch und läuferisch stark bemüht, vergab jedoch explizit in der 66. Minute den Siegtreffer. Denn Nico Geib hatte freistehend nur den Pfosten getroffen. Auch der Nachschuss wurde von Tristan Reger auf der Linie geblockt. Sirzenich blieb sich auch gegen den Rangsechsten treu und scheiterte zwei weitere Male am Aluminium. Denn Nico Geib blieb ein zweites Mal am Pfosten hängen wie sein Bruder Tobias, der allein auf den Torwart zugelaufen war. Dennoch zeigte sich Sirzenichs Trainer Tillmann Schweitzer mit der Leistung als auch dem Ergebnis zufrieden. „Zwar hatte Tawern auch seine Torchancen, doch die zwingenderen besaßen wir. Es war ein gutklassiges Spiel, gegen eine offensivstarke Mannschaft, gegen die wir ein weiteres Mal die Null hielten. Es war ein wichtiger Punkt gegen eine Mannschaft aus dem erweiterten Spitzenbereich.“ Tawerns Coach Steve Birtz meinte, dass es ein Spiel gewesen sei, bei dem neben Sirzenich auch seine Mannschaft personell nicht aus dem Vollen schöpfen konnte. „Es war ein Spiel, bei dem es auf beiden Seiten etliche Spieler zu ersetzen galt. Dementsprechend war das spielerische Niveau überschaubar. Trotzdem haben wir den Kampf angenommen gegen eine Mannschaft, die um jeden Punkt kämpft. Somit kann ich der Mannschaft auch nicht den geringsten Vorwurf in Punkto Kampfbereitschaft und Mentalität machen. Wir haben viel Ballbesitz gehabt, ohne zwingend nach vorne zu spielen. Unsere wenigen Umschaltmöglichkeiten haben wir nicht gut ausgespielt. Sirzenich hat alles Mögliche versucht, um das Spiel für sich zu entscheiden und hätte es mit eine Dreifachchance fast geschafft. Bei den Alutreffern hatten wir auch das Glück des Tüchtigen. Insgesamt geht das 0:0 aber auch irgendwie in Ordnung.“
Foto: Sandra Maes
