Die Partie zwischen der SG Igel-Liersberg II und der SG Sauertal bot Spannung bis zur letzten Minute. Der Grund: Nach einer 3:0-Führung der Gäste machten es die Hausherren noch mal spannend.

Die Frühstarter der SG Sauertal stachen auch bei der SG Igel-Liersberg II zu, als Sébastien Blaise in der vierten Minute zur Führung der Gäste traf. Blaise war es auch, der in der Anfangsphase weitere Möglichkeiten ausließ, die Führung auszubauen. Diese blieben ungenutzt und so fanden die Hausherren ins Spiel, die ihrerseits zu Chancen kamen. Die Igel-Reserve münzte die Möglichkeiten nicht in Tore um und wurde dafür noch vor dem Pausenpfiff bestraft: SGS-Torjäger Luca Barthel traf in der Nachspielzeit zum 2:0 für die Gäste. Als Jerry Jungblut nach dem Seitenwechsel das 3:0 nachlegte, schien die Partie entschieden (55.). Ein Trugschluss, denn die Igeler gaben sich nicht auf und verkürzten durch Eric Pasucha nur fünf Minuten später auf 1:3. Pascal Rietz brachte die Igeler in der 79. Minute wieder in Schlagdistanz, doch zu mehr sollte es für die Hausherren nicht mehr reichen. 

Dabei wären Punkte laut Igels Trainer Burkhard Quallo verdient gewesen: „Wir kassierten dumme Gegentore, die eigentlich aus dem Nichts fielen. Sauertal hatte kaum gute Chancen, ging aber mit 3:0 in Führung. Wir bewiesen Moral, schossen zwei Tore und hatten wesentlich mehr Spielanteile. Hintenraus hat es aber leider nicht mehr zum Punkten gereicht, weshalb wir jetzt wieder ohne Punkte dastehen.“

Die SG Sauertal hingegen setzte ihre Siegesserie fort und überstand laut Trainer Matteo Amodio ein schwieriges Auswärtsspiel trotz Personalproblemen: „Wir führten früh, aber unser Spiel war durchwachsen. Igel hielt gut dagegen und hatte mehr Chancen. Wir waren aber effektiv und konnten noch in der ersten Halbzeit das 2:0 machen. Nach dem 3:0 dachten wir, das Spiel ist vorbei. Igel konnte aber Spieler, die wahrscheinlich erste Mannschaft spielen, nachlegen. Wir hatten heute wegen Verletzungen inklusive mir nur zwei Auswechselspieler. Wir können kicken, brachten aber vielleicht nicht die Dynamik, die man sich in dem Moment gewünscht hätte. Ich rechne damit, dass sich noch einige andere Mannschaften hier schwertun werden.“

Foto: Sandra Maes