Wieder auf Tuchfühlung mit dem Spitzenreiter, will die SG Weintal den Druck auf die direkten Konkurrenten hochhalten. Dafür benötigt es an diesem Wochenende einen Sieg gegen den SV Udelfangen, der zuletzt für eine Überraschung sorgte.

Die SG Weintal machte die Niederlage gegen die SG Südeifel wett und präsentierte sich im Spitzenspiel gegen den FC Könen um Längen treffsicherer, siegte 4:0. Ein starker Auftritt, durch den man den Abstand zum Primus wieder auf einen Punkt verkürzte und so für neue Spannung im Aufstiegsrennen sorgte. Nun gilt es für die Weintaler, in eine Siegesserie zu finden und die nächsten Wochen möglichst fehlerfrei zu gestalten. Schließlich kann man nur so darauf hoffen, auf den obersten Tabellenplatz der B-11 vorzuziehen. Die Marschrichtung gegen den Aufsteiger SV Udelfangen ist damit vorgegeben. 

Der Aufsteiger aus Udelfangen kassierte zum Auftakt der Restrunde eine 0:9-Pleite, zeigte gegen die SG Südeifel-Irrel jedoch eine Reaktion. Auf eigenem Kunstrasen schlug man den Tabellenvierten mit 2:1 und revanchierte sich damit für die Hinrundenniederlage. Ein solcher Auftritt ist an diesem Samstag ebenfalls gefragt, denn mit der SG Weintal wartet der Zweitplatzierte der Liga, der das erste Aufeinandertreffen mit 6:1 für sich entschied. Auch dieses Mal zählt für den Favoriten nur der Sieg, um die zuletzt erkämpfte Position nicht gleich wieder abzuschenken. 

Einen leichten Sieg ohne Gegenwehr der Udelfangener erwartet Weintals Trainer Dominik Bosl jedoch nicht: „Der Abstand nach unten ist für Udelfangen mittlerweile relativ groß und mit dem Abstieg sollten sie nichts mehr zu tun haben. Sie scheinen aktuell ein paar personelle Probleme zu haben und mit Marc Fußangel verließ sie ein Spieler im Winter. Trotzdem sind sie ein Gegner, den wir nicht unterschätzen dürfen. Sie konnten gegen Irrel gewinnen, was uns nicht gelungen ist, und im Hinspiel lagen sie früh in Führung. Wir spielen in Oberemmel auf einem guten Rasen und wollen dort unsere Spielstärke zeigen. Wir wollen das Spiel auf jeden Fall gewinnen.“

Oberemmel, Sa., 29.03., 18.00h

Foto: Archiv/Sandra Maes