Trotz eines guten Auftritts musste sich die SG Igel-Liersberg am Sonntag erneut geschlagen geben. Der Grund: In einer umkämpften Partie bewies der Tabellendritte aus Wawern den längeren Atem.
Auch im dritten Ligaspiel des Jahres 2025 konnte die Zweitvertretung aus Igel-Liersberg keine Punkte einfahren. Dabei zeigte man laut Trainer Burkhard Quallo eigentlich eine gute Leistung: „Wir waren heute keinen Deut schlechter als Wawern, bekamen hintenraus aber Nervenflattern und stehen deswegen wieder mit leeren Händen da. Wir hatten kurzfristig viele Ausfälle, aber die Spieler, die da waren, spielten einen guten Fußball und warfen alles in die Waagschale.“
Lukas Görgen schoss die Hausherren auf dem Kunstrasen in Zewen in der 13. Minute in Führung. Der Favorit aus Wawern tat sich schwer, glich aber noch in Hälfte eins durch Yannik Temmes aus (30.). Im zweiten Durchgang glückte zunächst keiner Mannschaft ein weiterer Treffer. Erst in der 85. Minute schlug der Aufsteiger ein weiteres Mal zu und durfte durch Marc Rommelfangen einen späten Auswärtssieg feiern.
Ein Dreier, der für Wawerns Trainer Ralf Reger verdient war: „Es war eine schwere Geburt. Igel stand von der ersten Minute an mit elf Mann hinten drin und spielte die Uhr runter. Durch die Verschleppung des Tempos fanden wir gar nicht ins Spiel und hatten dazu auch nicht unseren besten Tag. Im Endeffekt war der Sieg verdient, da Igel nur verteidigte und wahrscheinlich auf den Punkt spielen wollte.“
Foto: Archiv/Sandra Maes
