Weder der SV Trier-Olewig noch die SG Ruwertal II konnten am Startwochenende Punkte einfahren. Im direkten Duell dürften dies beide Team ändern wollen.

Für die Ruwertaler Reserve verlief der Start in die Restrunde alles andere als nach Plan. Bereits nach rund 15 Minuten lag die Elf von Thorsten Möhn mit 0:3 gegen den SV Trier-Irsch II hinten und lief diesem Rückstand über die restliche Spielzeit hinterher. Dabei wäre ein Heimsieg für die SGR durchaus wichtig gewesen. Der Grund: Die Zweitvertretung belegt den Platz direkt über der Abstiegszone und hätte das Polster auf den FC Gielert auf zehn Punkte ausbauen können. So ist der Vorsprung zwar weiter ausreichend, aber kein Ruhepolster für neun ausstehende Partien. 

Ziel ist es laut Möhn daher, gegen den SV Trier-Olewig möglichst zu punkten: „Olewig ist ein schwieriger Gegner, der in der Hinrunde aufgrund vieler Verletzungen gegen uns unterperformt hat. Es wird ein schweres Spiel für uns, aber wir werden zu ihnen fahren und versuchen, zu punkten.“

Punkten möchte auch der SVO, der am letzten Wochenende der SG Pölich mit 1:3 unterlag. Eine bittere Niederlage auf schwierigem Untergrund. Da der Olewiger Rasen weiterhin gesperrt ist, wartet auf die spielstarken Trierer mit dem Hartplatz in Kürenz auch an diesem Spieltag nicht der bevorzugte Untergrund. Eine Ausrede ist das für die Tabellensechsten indes nicht, denn der Fokus liegt auf Wiedergutmachung für die 0:6-Hinspielpleite. Eine Niederlage, an die sich Olewigs Trainer Denys Surma erinnert: „Im Hinspiel konnte Ruwertal die Situation ausnutzen, dass das Spiel verlegt wurde und hatte einige Spieler der ersten Mannschaft dabei. Am Sonntag wollen wir eine Reaktion zeigen.“

Probleme könnte den Trierern das Personal machen: Laut Surma sind Spieler gesperrt und angeschlagen. Zudem stand am Mittwoch noch das OB-Pokal-Spiel gegen Bezirksligaprimus SV Eintracht Trier II an.

Trier-Kürenz, So., 23.03., 14.30h