Noch immer Tabellenletzter, aber auch noch immer nur einen Sieg vom rettenden Ufer entfernt, hofft die SG Obermosel gegen die Sauertal-SG auf den Befreiungsschlag. Eine schwierige Aufgabe.

Aufsteiger SG Sauertal nahm den Schwung aus dem letzten Testspiel mit in die Restrunde und feierte gegen den SV Filzen-Hamm einen 8:1-Kantersieg. Bereits nach rund 30 Minuten führte die Elf von Matteo Amodio mit 4:0 und hatte das Spiel für sich entschieden. Ein starker Auftritt, an den Amodio mit seinem Team bei der SG Sauertal anknüpfen möchte: „Ich erwarte, dass wir das Spiel mit dem gleichen Biss und der gleichen Einstellung angehen wie die ersten 30 Minuten gegen Filzen. Im letzten Drittel können wir noch eine Schippe drauflegen und schneller den Torabschluss suchen. Bis dahin sieht es bei uns meist gut aus. Unser Ziel muss klar der Dreier sein.“

Das Sauertaler Selbstbewusstsein fußt nicht nur auf dem jüngsten Erfolg, sondern ebenso auf dem 6:2-Hinspiel-Sieg und der klar besseren Tabellensituation. Denn während der Liganeuling mit 29 Punkten in das obere Tabellendrittel vorstoßen kann, befindet sich die SG Obermosel mitten im Abstiegskampf der B-11. Mit zehn Punkten belegt die SGO den letzten Rang, ist aber nach wie vor nur zwei Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Dieses verpasste man am vergangenen Wochenende, als man bei der SG Wincheringen zur Pause mit 2:1 führte, letztlich aber 2:4 unterlag.

Immerhin: Die SGO hat am Sonntag Heimrecht und verbuchte zuhause sieben von zehn Punkten. Ein Coup ist daher nicht ausgeschlossen, wenngleich dieser gegen die zuletzt gut aufgelegte Sauertal-Elf nur schwer zu erringen sein wird.

Temmels, So., 23.03., 14.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes