Eine Woche nach dem Sieg gegen die DJK St. Matthias Trier II geht die SG Wawern auch bei der SG Igel-Liersberg II als klarer Favorit ins Rennen. Die Hausherren wiederum hoffen nach zuletzt guten, jedoch punktlosen Vorstellungen auf das nötige Spielglück.
Zwei Ligaspiele absolvierte die SG Igel-Liersberg II bereits in 2025 und zeigte in beiden eine ansprechende Leistung – Punkte verbuchte die Zweitvertretung jedoch keine. Sowohl gegen Wasserliesch (0:3) als auch gegen den SV Konz II (2:3) fehlte es den Igelern an Treffsicherheit und nötigem Spielglück. Auf Letzteres hofft Trainer Burkhard Quallo nun an diesem Wochenende gegen die SG Wawern: „Mit Wawern haben wir einen dicken Brocken vor der Brust. Wir geben uns aber nicht auf und müssen nach der Niederlage gegen Konz jetzt eben gegen Wawern punkten. Wenn wir so eine Leistung wie in den letzten beiden Wochen zeigen, können wir Wawern Paroli bieten. Vielleicht ist das Spielglück dann mal auf unserer Seite.“
Punkte werden in Igel nach wie vor dringend benötigt, droht doch weiterhin jederzeit das Abrutschen in die Abstiegszone. Grund dafür ist die Lage auf dem zwölften Tabellenplatz, wo man nur einen Zähler vor dem SV Filzen-Hamm und zwei vor Schlusslicht SG Obermosel liegt. Schon ein einzelner Punkt beim dritten Heimspiel in Folge könnte die Lage der Reserve zumindest teilweise verbessern. Leicht wird aber auch dieser nicht zu erringen sein, denn mit der SG Wawern wartet der Tabellendritte.
Der Aufsteiger hat sich mit dem Sieg über die DJK St. Matthias (5:1) in eine gute Lage gebracht und könnte den Abstand zu Primus Könen mit einem Sieg im Nachholspiel auf einen Punkt verkürzen. Bis das Duell mit dem SV Udelfangen wartet, steht aber ohnehin das direkte Aufeinandertreffen mit dem Primus an, welches den weiteren Saisonverlauf diktieren könnte. Selbsterklärend, dass die Wawerner deshalb ungern Punkte in Zewen abgeben möchten. Insbesondere, nachdem man schon das Hinspiel mit 5:0 für sich entschied. Eine Marschrichtung, die SGW-Trainer Ralf Reger bestätigt: „Igel ist wie jede zweite Mannschaft eine Wundertüte, da man nie weiß, wie sie aufgestellt sind. Gehen wir das Spiel aber so konzentriert an wie das gegen Matthias, bin ich zuversichtlich. Wir wollen nichts anbrennen lassen.“
Trier-Zewen, So., 23.03., 13.00h
Foto: Sandra Maes
