Einen erneuten Coup wie beim 4:0-Hinspielerfolg sollte die Zweitvertretung der DJK St. Matthias Trier nicht landen. Stattdessen unterlag man dem Favoriten aus Wawern auf dessen Hartplatz ergebnistechnisch deutlich.

Auf dem Hartplatz in Wawern boten sich die SG Wawern und die DJK St. Matthias Trier II in der ersten Halbzeit weitestgehend einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Erst als die favorisierten Hausherren begannen, höher zu pressen, drang man vermehrt in die gefährlichen Zonen vor. Auf diese Weise kam es auch zum Strafstoß, den Wawerns Torjäger Carsten Vogel in der 35. Minute zur Pausenführung verwandelte. 

Im zweiten Durchgang erhöhte Marco Jäger nach einer Ecke aus kurzer Distanz auf 2:0 (52.), ehe Andreas Schirmer in der 57. Minute auf 1:2 verkürzte. Einer möglichen Aufholjagd schoben die Hausherren jedoch schnell den Riegel vor, denn nur drei Minuten später erhöhte Vogel auf 3:1. Für den 5:1-Endstand sorgte ein Doppelpack von Yannik Temmes (70., 84.).

Ein Ergebnis, das für DJK-Coach Jan Näckel mit Blick auf den Spielverlauf zu hoch ausfiel: „Wir kamen gut ins Spiel und die erste Halbzeit war aus meiner Sicht ausgeglichen. Bei einer Schiedsrichterentscheidung hatten wir Pech, dass es keinen Elfmeter für uns gab. Im Gegenzug geht Wawern durch einen – berechtigten – Elfmeter in Führung. Wawern machte zu Beginn weniger Druck, als wir erwartet hatten, erhöhte den Druck dann aber ab der 30. Minute. In der zweiten Halbzeit waren wir bei einer Ecke nicht wach genug und das 3:1 fiel aus einer unglücklichen Situation. Unterm Strich ist das 5:1 viel zu hoch, aber wir haben uns im Vergleich zu Wawern nicht genügend Chancen herausgespielt. Von daher geht der Sieg für Wawern in Ordnung.“

Wawerns Trainer Ralf Reger sah seine Mannschaft nicht in Bedrängnis und einen entsprechend verdienten Sieg: „Es war ein ziemlich einseitiges Spiel. Anfangs setzten wir auf Mittelfeldpressing, stellten dann aber nach 20 Minuten auf Angriffspressing um. Damit kam Matthias nicht klar. Alles in allem war es ein hochverdienter Sieg auf einem für beide Mannschaften staubigen Hartplatz in Wawern.“

Da Konkurrent Weintal verlor, zog die SG Wawern mit dem Tabellenzweiten gleich, hat aber weiterhin ein Spiel weniger absolviert.

Foto: Archiv/Sandra Maes