Fehlstart für die SG Weintal: Nach 13 Siegen in Folge (Liga und Pokal) endete die Erfolgsserie des Tabellenzweiten bei der SG Südeifel-Irrel.
„Nach 13 Siegen in Folge zu verlieren, ist bitter und nach dem Spiel waren alle geknickt. Es war schwer, auf dem Platz Fußball zu spielen. Wir sind aber eine Mannschaft, die es grundsätzlich spielerisch lösen möchte und das haben wir versucht. In der ersten Halbzeit waren wir die aktivere Mannschaft, während Südeifel mit allen Mann verteidigt und den Ball nach vorne geschlagen hat. Wir sprachen in der Pause an, dass wir auf solche Dinge achten müssen. Nach einem Standard bekommen wir den Ball aber leider nicht ordentlich geklärt, er kullert durch den Sechszehner und ihr Stürmer schießt ihn rein. Dabei hätten wir kurz nach der Pause zwingend zwei Tore machen müssen. Hintenraus wurde es dann schwer. Irrel hat relativ wenig zugelassen und in der Nachspielzeit bekamen wir leider auch keinen Elfmeter. Am Ende war es unglücklich für uns und glücklich für Irrel“, fasste Weintals Trainer Dominik Bosl die erste Pflichtspiel-Niederlage seit dem fünften Spieltag zusammen.
Auf schwierigem Geläuf in Holsthum taten sich beide Mannschaften spielerisch schwer. Den einzigen Treffer des Tages erzielte Max Theis, der nach einem Standard goldrichtig stand und zum 1:0-Endstand vollstreckte. Ein Sieg, durch den die Südeifeler auf den vierten Tabellenplatz vorzogen und nun noch vier Punkte hinter der SG Weintal stehen.
Ein Erfolg, der laut Irrel-Trainer Jean-Paul Bossi nicht „ganz unverdient“ war: „Es war ein schweres Spiel. Als es zur Pause 0:0 stand, habe ich noch gesagt, dass diejenige Mannschaft gewinnen wird, die die Nerven behält und die nächste gute Chance nutzt. Das waren zum Glück wir. Das Spielfeld war nicht gut, um Fußball zu spielen. Es war dann mehr ein kampfbetontes Spiel. Im Endeffekt war der Sieg nicht ganz unverdient.“
Foto: Archiv/Sandra Maes
