Nur einen Platz vor den Abstiegsrängen stehend, benötigt die Zweitvertretung der SG Igel-Liersberg dringend Siege, um das Polster auszubauen. Nur gut, dass man mit dem SV Konz II auf einen Gegner trifft, den man in der Hinrunde schlagen konnte. Das Problem: Auch der SVK könnte mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen.

Die SG Igel-Liersberg II überwinterte auf dem zwölften Tabellenplatz zwar vor der Abstiegszone, ist bei einem Polster von nur einem Punkt jedoch alles andere als sicher. Dies machte sich laut Trainer Burkhard Quallo in der Vorbereitung bemerkbar: „Wir hatten eine hohe Trainingsbeteiligung und alle Spieler zogen gut mit. Jedem ist die Schwere der Aufgabe bewusst und jeder weiß, dass wir alles geben müssen, um die Klasse zu halten.“

In Punkte konnte man die gute Vorbereitung jedoch nicht ummünzen – zumindest nicht am vergangenen Wochenende, an dem man dem SV Wasserliesch/Oberbillig mit 0:3 unterlag. Das man dem Tabellenvierten „ein Spiel auf Augenhöhe“ bot und letztlich die schwache Chancenverwertung ausschlaggebend war, sollte dennoch Mut für die kommende Aufgabe sein. Und auf dieser liegt das Augenmerk der Igeler, die mit dem SV Konz II den Tabellenneunten empfangen. Die SVK-Reserve hat sieben Punkte mehr auf dem Konto und könnte mit einem Sieg gegen das Kellerkind einen wichtigen Schritt gen Klassenerhalt gehen. 

Dieser Ausgangslage ist sich Quallo bewusst: „Das Hinspiel konnten wir gewinnen, aber da war Konz stark ersatzgeschwächt. Auch Konz weiß, um was es geht und dass sie sich mit einem Sieg erst mal aus dem Abstiegskampf verabschieden können. Ich erwarte daher eine harte Nuss und ein umkämpftes Spiel. Die Mannschaft, die ihre Chancen besser zu nutzen weiß, wird gewinnen.“

Um die große Chance, die sich gleich am ersten Restrundenspieltag bietet, weiß auch Konz-Coach Ralph Güth. Dieser absolvierte mit seiner Mannschaft eine ordentliche Vorbereitung, die in puncto Trainingsbeteiligung „euphorisch“ begann und dann zunehmend abnahm. Aber auch jetzt würden sich noch genügend Mann zu den Einheiten einfinden. Gute Voraussetzungen für das Spiel gegen Igel II? Schwer vorherzusagen, denn Güth sieht bei seinem Team und dem Gegner den Faktor zweite Mannschaft: „Bei Igel ist es wie bei uns: Man weiß nie genau, wer am Sonntag auf dem Platz steht. Davon kann viel abhängen, doch ich hoffe, dass wir das Spiel für uns entscheiden können. Nach dem 1:3 haben wir noch etwas gutzumachen und die Punkte wären – auch wenn das Polster noch groß ist – wichtig.“

Trier-Zewen, So., 16.03., 13.00h

Foto: Archiv/Alfred Weinandy