Nach dem Erfolg gegen den SV Konz II trennt die SG Obermosel nur noch ein Sieg von einem Nichtabstiegsplatz. Keine leichte Aufgabe für das letzte Spiel des Jahres, denn es wartet der Tabellendritte SG Wawern.

Einen Spieltag vor Ende des Jahres darf die SG Obermosel erneut Hoffnung schöpfen. Dafür sorgte das vergangene Wochenende, an dem die Obermoselaner einen 5:1-Sieg beim SV Konz II feierten und durch diesen das Punktekonto auf zehn Zähler ausbaute. Die SGO zeigte also nicht nur die passende Reaktion auf die 10:0-Derbyniederlage gegen Wasserliesch, sondern zog auch mit Tabellennachbar SV Filzen-Hamm gleich. Zwar liegen die Nitteler noch immer auf dem letzten Rang, doch der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt nur noch zwei Punkte. Ein weiterer Sieg könnte demnach dafür sorgen, dass die SGO außerhalb der Abstiegszone überwintert. Klar ist allerdings, dass dafür am Sonntag eine Topleistung und eine Portion Spielglück benötigt wird. Der Grund dafür ist der kommende Gegner: Tabellendritter SG Wawern.

Die SG Wawern feierte nach der Niederlage gegen Weintal und einem spielfreien Wochenende ein erfolgreiches Comeback. Kellerkind SV Filzen-Hamm machte es dem Favoriten jedoch nicht leicht und gab sich erst spät geschlagen. Dennoch darf der Aufsteiger mit breiter Brust nach Wellen reisen, zumal man auch in Unterzahl die Spielkontrolle behielt und ein Tor zum 4:2-Sieg nachlegte. Auch gegen die Obermoselaner sollte sich Wawern auf ein Geduldsspiel einstellen, zumal es schon im Hinspiel zu einem solchen kam. Damals verhinderte das tiefstehende Schlusslicht lange Zeit den Führungstreffer der SGW. Erst in der Schlussphase entschied ein Doppelpack von Carsten Vogel die Partie zugunsten des Tabellendritten. Einen Erfolg wird Wawern auch im Rückspiel anstreben, um den derzeitigen Podiumsrang zu behaupten.

Wellen, So., 24.11., 14.30h

Foto: Archiv/Sandra Maes