Auf dem Hartplatz in Trier-Kürenz standen sich mit dem SV Trier-Olewig und der SG Hermeskeil zwei starke Mannschaften der B-10 gegenüber, die beide siegen wollten. Eine Entscheidung blieb in der umkämpften Partie jedoch aus.
„Es war ein gerechtes 1:1. Es trafen zwei gute Mannschaften der Klasse auf Augenhöhe aufeinander. Ich glaube, man kann darüber streiten, wer mehr Chancen hatte, aber insgesamt ist es ein gerechtes Ergebnis. In der ersten Halbzeit waren wir besser, bekamen aber durch eine Unkonzentriertheit den Ausgleich. Die zweite Halbzeit war dann von beiden Mannschaften nicht mehr so schön wie die erste“, sah Olewigs Trainer Denys Surma eine gerechte Punkteteilung zwischen dem Fünft- und Siebtplatzierten.
Eine Einschätzung, die Hermeskeils Trainer Andreas Weber teilte: „Spielerisch war es vielleicht nicht das beste Spiel, aber das war den schwierigen Platzverhältnissen in Kürenz geschuldet. Kombinationsspiel war kaum möglich, sodass wir andere Lösungen finden mussten. Olewig hatte in der ersten Halbzeit ein minimales Chancenplus, wir waren in der zweiten eher am Drücker. In Summe geht das 1:1 in Ordnung und ist irgendwo auch leistungsgerecht. Wir wollten unbedingt etwas mitholen und das ist uns gelungen. Leider muss man dazu sagen, dass der Schiedsrichter nicht seinen besten Tag hatte und auf beiden Seiten sehr viel abpfiff. Es kam daher kaum Spielfluss auf.“
Zum Spiel selbst: Leon Schwickerath schoss die Trierer in der achten Minute in Führung. In der dritten Minute der Nachspielzeit glich Hermeskeils Adel Aladel aus (48.). In der zweiten Hälfte blieben weitere Treffer aus. Als die Olewiger in den Schlussminuten auf den Siegtreffer drängten, wurde ein vielversprechender Konter der Gäste aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung zurückgepfiffen. Hermeskeils Arman Anari, der frei durch gewesen wäre, beschwerte sich lautstark und sah infolgedessen die Rote Karte (93.).
