Eine personell angeschlagene Matthias-Reserve blieb in Konz-Könen ohne Chancen und musste sich letztlich zu hoch geschlagen geben. Mehr Grund zur Freude hatten da die Hausherren, die sich mit dem fünften Sieg in Folge die Herbstmeisterschaft sicherten.
In den vergangenen Wochen lag der FC Könen mit mehreren Teams an der Tabellenspitze gleichauf. Am letzten Spieltag der Hinrunde endete dieser Gleichschritt durch eine Niederlage der SG Wawern und dem fünften Könen-Sieg in Serie. Die Folge: Der FC Könen ist nun alleiniger Tabellenführer und darf sich nach der ersten Saisonhälfte nun sogar Herbstmeister nennen.
Den finalen Schritt zu diesem Zwischenerfolg legte man mit einem Sieg gegen die personell angeschlagene DJK St. Matthias Trier II. Diese konzentrierte sich laut Trainer Jan Näckel zwar primär auf Defensivarbeit und Umschaltspiel, fand gegen den den FCK jedoch keine Mittel: „Aufgrund unserer personellen Besetzung wollten wir defensiv gut stehen und Konter fahren. Wir kamen aber gar nicht erst in Konter, weil wir gegen Könen keinen Raum fanden. Der Sieg geht in Ordnung, ist aber zwei Tore zu hoch. Ich kann auch keinem Spieler einen Vorwurf machen, denn wir machten das Bestmögliche aus der Situation.“
Alpha Dramé erzielte in der ersten Halbzeit den Führungstreffer für die Hausherren, die diesen in Hälfte zwei durch einen Doppelpack von Youssef Alhalak (59., 65.) weiter ausbauten. In der Schlussphase der Partie schraubten Maksun Malici (85.) und Marcel Herrig (86.) das Ergebnis zum 5:0-Endstand in die Höhe. Für Könens Trainer Bilal Boussi war das Ergebnis schmeichelhaft: „Man muss ehrlich sein und sagen, dass es kein 5:0-Spiel war. Gerade in der ersten Halbzeit machte es Matthias gut. Wir machten es in der ersten Halbzeit zu kompliziert, spielten nicht einfach genug. In der zweiten Halbzeit zeigten wir dann wieder ein anderes Gesicht und spielten deutlich besser. Es war ein verdienter Sieg, aber am Ende ein, zwei Tore zu hoch. Trotzdem sind wir jetzt alle froh, dass wir Herbstmeister sind.“
Foto: Archiv/Sandra Maes
