Verlässt der SV Wasserliesch/Oberbillig sein Tief? Nach vier sieglosen Spielen und den beiden jüngsten Niederlagen will der SVWO die Trendwende einleiten und gegen Aufsteiger SV Udelfangen einen Dreier einfahren.
Der SV Udelfangen konnte zwar in den letzten Wochen nicht gegen alle direkten Konkurrenten überzeugen, darf sich derzeit aber über einen gefestigten zehnten Tabellenplatz freuen. Eine Lage, für die nicht nur der jüngste Sieg über Nachbar Igel-Liersberg II (2:1) sorgte, sondern auch die Tatsache, dass sich die Teams aus dem Keller in den letzten Wochen gegenseitig die Punkte stahlen. Der Igel-Sieg machte sich für den SVU daher gleich doppelt bezahlt: Der Abstand auf den Tabellenelften wuchs auf fünf Punkte an, der zu den Abstiegsrängen auf sieben. Aufgrund dieser komfortablen Lage kann der Aufsteiger die nächsten Wochen befreit aufspielen und darauf hoffen, gegen besser positionierte Mannschaften der Liga weitere Zähler zu verbuchen.
Dies will Wasserlieschs Trainer Carlo Lambert unbedingt vermeiden, denn die Marschrichtung des einstigen Spitzenreiters ist klar: „Udelfangen hat eine gute Offensive und Leute, die Tore schießen können. Wer gegen Sauertal gewinnt, kann auch nicht so schlecht sein. Bei uns wird es langsam wieder Zeit, dass wir einen Dreier einfahren. Das ist gegen Udelfangen unser Ziel. Wir wissen aber, dass es nicht einfach wird.“
Der SV Wasserliesch/Oberbillig wartet seit vier Spielen auf einen Sieg. So teilten sich die Liescher nach dem Sieg gegen Wincheringen die Punkte mit der SG Sauertal und SG Saartal II, ehe gegen die SG Südeifel-Irrel und die SG Weintal die ersten Niederlagen der Saison folgten. Ein Negativtrend, dem man nun gegensteuern muss. Dass man das Potenzial dazu besitzt, zeigte der SVWO spätestens mit der Aufholjagd gegen die Weintal-SG, die letztlich nicht zu einem Punktgewinn reichte. Nach acht Gegentoren in den letzten beiden Spielen ist es für die Wasserliescher daher auch entscheidend, zur defensiven Stabilität zurückzufinden. Gelingt das, ist gegen Udelfangen alles möglich.
Wasserliesch, So., 27.10., 14.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes
