Im Kellerduell der B-11 stehen sich am Sonntag die DJK St. Matthias Trier II und die SG Obermosel gegenüber. Welches der Kellerkinder feiert den Erfolg im Sechs-Punkte-Spiel und verlässt die Abstiegsränge?

Die Matthias-Reserve startete mit einem 4:1-Sieg gegen den SV Udelfangen in richtungsweisende Wochen gegen direkte Konkurrenten. Ein Erfolg, der nach fünf Niederlagen Auftrieb gegeben haben sollte – eigentlich. Denn statt den Schwung mitzunehmen und gegen den SV Filzen-Hamm die nächsten Punkte einzufahren, zeigte die DJK eine schwache Vorstellung ohne Biss. Die Folge: Die Trierer verloren ihren Nichtsabstiegsplatz und finden sich nun wieder auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder – punktgleich mit dem kommenden Gegner, der SG Obermosel.

Anders als die Zweitvertretung aus Trier unterlag die SGO dem SV Udelfangen, feierte dafür aber einen 3:1-Erfolg gegen den SV Filzen-Hamm, durch den man zu den anderen Kellerkindern aufschloss. Am letzten Spieltag blieben die Punkte erneut aus, als man dem Spitzenteam aus Könen mit 0:3 unterlag und chancenlos blieb. Der ganze Fokus der Obermoselaner dürfte ohnehin auf dem kommenden Spiel gelegen haben, in dem für beide Mannschaften ein Sieg Pflicht ist. Schließlich könnte der Gewinner nicht nur auf einen Nichtabstiegsplatz vorziehen, sondern der Verlierer den Anschluss verlieren. 

Aufgrund dieser Ausgangssituation erwartet Matthias-Coach Jan Näckel ein Spiel, in dem die fußballerische Klasse zweitrangig ist: „Ich rechne mit einem nervösen Spiel, da beide Mannschaften wissen, dass es um sechs Punkte geht. Die Mannschaft, die mehr Selbstbewusstsein zeigt und mutiger auftritt, dürfte das Spiel gewinnen. Aufgrund der prekären Situation gehe ich nicht von einem hochklassigen Spiel aus. Mit Blick auf das Filzen-Spiel müssen wir gegen die SG Obermosel eine ganz andere Einstellung und Einsatzbereitschaft zeigen.“

Ein leichter Vorteil liegt aufseiten der DJK, die zuhause alle sechs Punkte sammelte und nun das Heimrecht genießt. Die Obermosel-SG steht auswärts hingegen bei sechs Niederlagen aus sechs Spielen und 4:25 Toren.

Trier-Feyen, So., 27.10., 13.00h

Foto: Archiv/Sandra Maes