Die große Überraschung blieb aus: Nach dem Befreiungsschlag der Vorwoche konnte die Schweicher Dritte gegen die Spitzenmannschaft aus Thomm keinen Coup landen und unterlag knapp.
Ohne die fehlenden Maximilian Gäbler, Dennis Franzen und Christopher Quary im Team zeigte die Drittvertretung der Schweicher Mosella zwar erneut eine gute Vorstellung, ging dieses Mal allerdings leer aus. Zufriedenstellend war die dargebotene Leistung laut Trainer Renato De Ritis dennoch: „Wir spielten gegen eine sehr starke Thommer Mannschaft, bei der man merkte, dass sie lange Zeit in der A-Klasse spielte. Es war ein ausgeglichenes Spiel in der ersten Halbzeit und auch in der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf Augenhöhe. Wir wollten den Ausgleich unbedingt und hätten – obwohl der Sieg für Thomm nicht unverdient ist – einen Punkt verdient gehabt. Ich muss der Mannschaft ein Lob aussprechen. Die Moral war sehr gut und wir konnten die Leistung von letzter Woche in diese übertragen. Auch Fehler der Vergangenheit konnten wir ablegen und spielten sehr fokussiert. Leider hat es trotzdem nicht zu einem Punkt gereicht.“
In der 18. Minute sorgte Fabian Malkhoff mit einem „Sonntagsschuss“ aus gut 20 Metern für die Führung der SG Thomm. Zwanzig Minuten später legte René van Holstein aus abseitsverdächtiger Stellung das 2:0 nach. Im zweiten Durchgang sorgte ein Foul an Martin Veit, welches mit einem Elfmeter geahndet wurde, für neue Spannung. Niclas Weirich war angetreten und hatte den Strafstoß wie in der Vorwoche sicher verwandelt (52.). Zu einem Punktgewinn sollte es für die Mosella aber nicht mehr reichen. Auch, weil die Thommer das Ergebnis laut Co-Trainer Luca Leonhard über die Zeit brachten: „Wir führten 2:0 zur Halbzeit und das relativ souverän. Nach dem Elfmeter hatten wir nur noch ein Tor Vorsprung und dann wird es immer eng. Es war aber eine sichtbare Entwicklung erkennbar. Vor ein paar Wochen hätten wir so ein Spiel vielleicht noch mit einem Unentschieden beendet.“
In der Schlussminute der regulären Spielzeit sah Schweichs Peter Wallerath die Rote Karte.
