Sechs Plätze und sechs Punkte trennen die Mannschaften aus der Südeifel und dem Saar-Mosel-Eck voneinander. Ein Abstand, der aufgrund des direkten Duells an diesem Sonntag wachsen oder schrumpfen könnte.

Der zuletzt gut besetzte SV Konz II stockte sein Punktekonto gegen die SG Saartal II mit einem weiteren Dreier auf, als man diese mit 7:1 schlug. Es war der höchste SVK-Sieg der Saison und ein weiteres Zeichen dafür, dass die Zweitvertretung vom Saar-Mosel-Eck das Ziel des frühzeitigen Klassenerhalts erreichen kann. Zwar richtet sich der Blick der Konzer weiterhin nach unten, doch mit 16 Punkten liegt man nur sechs Punkte hinter Spitzenreiter SG Südeifel-Irrel, der an diesem Sonntag wartet. 

Gerade auswärts stellt sich für den Konzer Trainer Ralph Güth aber einmal mehr die Personalfrage: „Ich denke, Jean-Paul Bossi hat eine Topmannschaft zusammen. Wir werden einfach mal abwarten, was passiert. Ob wir bei ihnen mit zwölf oder 15 Mann aufschlagen, entscheidet sich unter der Woche. Unser Augenmerk liegt auf der ersten Mannschaft und wenn sie Spieler benötigen, werden wir helfen. Wir werden also genügend Leute dabei haben, aber zur Qualität lässt sich noch nichts sagen.“

Das Problem: Die Qualität dürfte gegen eine bestens aufgelegte SG Südeifel entscheidend über Erfolg oder Misserfolg sein. Schließlich ist der Liga-Neuling seit sechs Spielen ungeschlagen, gewann davon die letzten vier in Folge und blieb dabei dreimal ohne einen Gegentreffer. Zuletzt auch beim SV Wasserliesch/Oberbillig, wo man nach einer durchwachsenen ersten Hälfte binnen fünf Minuten drei Tore verbuchte und den Hausherren die erste Niederlage zufügte. Eine Leistung, durch die man den Sonnenplatz verteidigte und weiter punktgleich mit der SG Wawern sowie dem FC Könen liegt. Verbesserungspotenzial gäbe es laut Jean-Paul Bossi, dem Trainer der SG Südeifel-Irrel, aber weiterhin: „Wir spielen konstant, haben aber immer noch ein paar kleine Aussetzer drin. Solange wir aber wieder drei Punkte gewinnen, können wir auch über eine schlechte erste Halbzeit hinwegsehen.“

Ernzen, So., 20.10., 14.30h

Foto: Archiv/Alfred Weinandy