Auf dem Merzkirchener Hartplatz konnte die SG Wincheringen ihr Kunststück nicht wiederholen, denn der favorisierte FC Könen ließ sich kein Bein stellen.

Auch wenn die Chancenverwertung in Hälfte eins ausbaufähig sei, sah Könens Trainer Bilal Boussi gegen die SG Wincheringen eine gute Leistung seiner Mannschaft:„Uns war klar, dass auf dem Hartplatz ein schwieriges Spiel auf uns wartet. Wir wollten schnell in die Tiefe spielen, das Mittelfeld überbrücken und so unsere schnellen Leute in Szene setzen. Das ist uns in der ersten Halbzeit hervorragend gelungen. Wir hätten drei, vier Tore schießen müssen, gehen aber, nachdem wir einmal schliefen, mit einem 1:1 in die Pause. Die zweite Halbzeit war ausgeglichener, doch am Ende war es ein verdienter Kampfsieg. Wincheringen war schwer zu schlagen und bei ihnen sind schon ein paar große Namen gestolpert. Ich bin stolz auf die Jungs, dass sie unseren Matchplan so gut umsetzten.“

Trotz Feldüberlegenheit und einem frühen Führungstor nach verwandeltem Strafstoß durch Khaled Karim Said Abdulaziz Khaled (11.) verpassten es die Gäste aus Könen, das Spiel in Hälfte eins deutlicher zu gestalten. Im Gegenteil: Der FCK leistete sich kurz vor der Pause eine Unaufmerksamkeit und die Hausherren meldeten sich durch Niklas Trouet zurück im Spiel. Spannung sollte im zweiten Durchgang aber nicht wirklich aufkommen, denn kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Adonis Gashi die erneute Könen-Führung (48.). Den Schlusspunkt setzte Mika Rörsch in der 90. Minute. 

Die nächste Wincheringer Überraschung nach dem Wawern-Sieg in der Vorwoche blieb damit aus. Und laut SG-Coach Bastian Hurth war die Niederlage verdient: „Vom Spielniveau war es kein schönes Spiel. Könen gewann verdient, denn wir fanden nicht zu einer vernünftigen Leistung. Es war wirklich nichts Prickelndes.“

Foto: Archiv/Sandra Maes