Im zehnten Saisonspiel endete die Ungeschlagen-Serie des SV Wasserliesch/Oberbillig vor heimischer Kulisse. Verantwortlich dafür zeichnete der Liga-Neuling SG Südeifel-Irrel, der die Spitzenposition behauptete.
Trotz erneut vieler personeller Veränderungen erwischte der SV Wasserliesch/Oberbillig in einem Spitzenspiel der B-11 den besseren Start. Die Hausherren konnten aus den eigenen Vorteilen allerdings keinen Profit schlagen und scheiterten nach rund 20 Minuten sogar vom Elfmeterpunkt an Südeifels Schlussmann Yannic Meier-Prümm. Im Anschluss nahm die Partie für die Wasserliescher eine ungute Wendung: Lutz Müller, der für den abwesenden David Beck zwischen die Pfosten gerückt war, verletzte sich und musste in der 22. Minute durch Feldspieler Eric Jacoby ersetzt werden. In der 38. Minute musste auch Routinier und Spielertrainer Christian Albrecht das Feld räumen. Trotz der Wechsel hielt der SVWO zunächst weiter die Null. Erst nach dem Beginn der zweiten Halbzeit fanden die Gäste aus Irrel besser ins Spiel und zu den entscheidenden Toren. Robin Blasen traf in der 57. Minute zur Südeifel-Führung, die Luca Schilz drei Minuten später ausbaute. Als Blasen in der 62. Minute das 3:0 nachlegte, war die Partie entschieden und die erste Wasserliescher Saisonniederlage besiegelt.
Für Wasserlieschs Trainer Carlo Lambert kein Beinbruch, wenngleich die Niederlage ärgerlich sei: „Ich möchte nicht sagen, dass uns so und so viele Spieler fehlten und wir deswegen verloren, aber heute kam einiges zusammen. Mike Herresthal musste krank kurzfristig absagen und unser zweiter Torwart verletzte sich, wodurch mit Eric Jacoby ein Feldspieler ins Tor musste. Auch Christian Albrecht musste verletzt runter. Aufgrund der Konstellation ist der Sieg für Südeifel sicher nicht unverdient, aber zu hoch. Die Tore fielen leider durch individuelle Fehler und die Niederlage ist ärgerlich. Wir freuen uns jetzt schon auf das Rückspiel und da sieht es personell hoffentlich besser aus.“
Auch Irrels Trainer Jean-Paul Bossi sah kein fehlerfreies Spiel seiner Mannschaft, die erst in Hälfte zwei aufwachte: „Wir machten in der ersten Halbzeit kein gutes Spiel. Das Spielfeld war schwer zu bespielen und Wasserliesch hatte die besseren Chancen. Unser Torwart hielt einen Elfmeter und es war ein Spiel mit vielen Auf und Abs. Über 90 Minuten gesehen war es ein verdienter Sieg, aber ein schwieriges Spiel. Wasserliesch musste seinen zweiten Torwart auswechseln und einen Feldspieler ins Tor stellen. Trotzdem brauchten wir lange, um in Führung zu gehen. Dann fielen die drei Tore aber schnell.“
Foto: Archiv/Sandra Maes
