Die Ausgangslage ist komplett unterschiedlich: Während die SG Igel-Liersberg mit drei mageren Pünktchen ein eher frustrierendes Dasein in der Grauzone der Tabelle fristet, sind die Aufsteiger aus dem Dhrontal und Umgebung passabel in ihre Bezirksligasaison gestartet.
Mit aktuell fünf Punkten haben zwar auch sie noch keien Bäume asugerissen, doch angesichts ihres Statur als Aufsteiger ist der Start als gelungen zu bewerten. Um nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten, hat Igels Coach Dominik Wintersig eine klare Ansage an sein Team gerichtet: „Wir wollen das Spiel machen, offensiv agieren und schnell umschalten. Wir müssen unsere Torchancen direkt nutzen, dann bin ich sehr optimistisch.“ Die Umsetzung dieser Vorgaben obliegt der gesamten Mannschaft, wie der 33-Jährige durchblicken lässt. „Wir werden eine gute und motivierte erste Elf auf den Platz bringen, die unter der Woche im Training ein paar Dinge von uns als Trainerteam mitbekommt, um Sonntag erfolgreich zu sein.“ Personell plagen den Trainer einige Ausfälle. „Zu den Langzeitverletzten kommen nun im September einige Urlauber dazu, welche die Kaderzusammensetzung erschweren. Wir wollen aber nicht meckern oder dies als Ausrede suchen. Ich vertraue den Spielern, die da sind zu 100 Prozent. Es ist nur schade, dass der September sich zum Haupturlaubszeitraum entwickelt hat.“ Tim Höfer (Leiste), Eric Pasucha (Kniebeschwerden) und Max Meyer (Operation nach Nasenbeinbruch) fallen definitiv aus. Auch Julian Schneider (Knieverletzung) ist noch keine Option. Nach Rekonvaleszenz stehen Dennis Gasteier und Moritz Neufang wieder bereit.
Dhrontals Coach Marc Lemmermeyer will nach bereits drei Heimspielen den Fokus zielgerichtet auf den Auswärtsauftritt in Langsur richten. „Es treffen zwei Teams auf Augenhöhe aufeinander, es wird zur Sache gehen, beide Mannschaften brauchen dringend Punkte. Wir wollen jetzt auch zeigen, dass wir nicht nur in unseren Heimspielen etwas bewirken und punkten können. Wir freuen uns auf einen hoffentlich gut bespielbaren Rasenplatz in Langsur.“ Um an der Sauer zu punkten, sollen alle Rädchen noch besser ineinander greifen. „Wir wollen gute Lösungen mit Ball finden, dürfen uns nicht einigeln, wollen stattdessen unseren offensiv ausgerichteten Stil durchsetzen.“ Lemmermeyer weiß um eine bessere Effizienz im letzten Drittel und einen Schuss mehr Zielstrebigkeit. „Wichtig ist, bei uns zu bleiben und die Basics auf den Platz zu bringen.“ Auf Jan Thömmes (Rippenbruch), Tim Schneider (Knieprobleme), Matthias Junk und Philipp Bastian (beide berufsbedingt unabkömmlich) müssen die Hunsrücker verzichten. Unklar ist, ob Luca Martini aufgrund einer Blessur am Mittelfuß auflaufen kann.
Langsur, Sonntag, 8.9., 15.30h
Foto: Sandra Maes
