Zwei Teams im Aufwind: Nach Niederlagen zum Saisonauftakt blieben sowohl die SG Pölich als auch die SG Hermeskeil drei Spiele in Folge ungeschlagen. Diese Serie stellen die Konkurrenten nun in einem direkten Duell auf die Probe.

Die SG Pölich ist nach durchwachsenem Start in der Saison angekommen, nunmehr seit drei Spielen ungeschlagen. In den letzten beiden Partien sicherte sich die SGP jeweils einen Dreier und zeigte dabei den Willen, den man noch zu Saisonbeginn teils vermissen ließ. Coach Alex Becker will die Entwicklung der jungen Mannschaft nun vorantreiben und die Leistung wie auch die Defensive stabilisieren: „Wir versuchen, konstanter zu werden, denn aktuell bekommen wir noch zu viele Gegentore. Das ist aber auch unserer jungen Mannschaft geschuldet. Simon Schömann mit 28 und Nils Engemann als unser Oldie waren im letzten Spiel die Ältesten. Danach kam dann schon Mike Scholer mit 24 und ganz junge Spieler wie Samuel Sabo. Es macht Spaß, zu sehen, wie sich etwas entwickelt. Auch ein Alexander Dixius, der letztes Jahr in Mehring nur Reserveklasse spielte, macht seine Sache gut, wird von Woche zu Woche besser. Ich hoffe deshalb, dass wir unsere kleine Serie zuhause fortsetzen können.“

Gleichauf mit den Pölichern liegt der kommende Gegner aus Hermeskeil, der die SGP-Serie beenden möchte. Auch die Hermeskeiler mussten eine Auftaktniederlage hinnehmen, ließen auf diese zwei Siege folgen, ehe man sich am letzten Samstag in Thomm einen „unbefriedigenden“ Punkt sicherte. Die Positivserie setzte die SGH dennoch fort und will diese auch am fünften Spieltag aufrechterhalten. Für eine breite Brust sorgen nicht nur die jüngsten Leistungen, sondern ebenso die letztjährige Bilanz gegen Pölich (3:4, 3:2). An diese erinnert auch Hermeskeil-Coach Andreas Weber: „Letztes Jahr gewannen wir zweimal gegen Pölich und es dürfte wieder ein enges Spiel werden. Wenn wir so agieren wie in den letzten beiden Wochen, wird es für jeden Gegner schwer. Dafür müssen wir aber unsere Leistung abrufen. Pölich steht auch bei sieben Punkten, doch so früh in der Saison weiß man nie, wo es für die Mannschaften hingeht. Wir wollen viel Luft nach unten haben und uns am Ende im ersten Tabellendrittel wiederfinden. Dafür wartet aber noch viel Arbeit auf uns.“

Pölich, So., 08.09., 14.30h