Im Topspiel trennten sich die DJK St. Matthias Trier und die SG Pellingen 2:2-Unentschieden.


Schon früh nahm die Partie an Fahrt auf, als DJK Spielertrainer Ahmed Boussi nach sechs Minuten die Heimelf in Führung schoss. Dieser hatte sich im Laufduell nach einem langen Einwurf und einem Traumpass von Baran Hassan gegen zwei Gegenspieler hindurch gegen Julian Völker durchgesetzt und am Torwart Lukas Marmann vorbeigeschoben – 1:0 (6.). Die Antwort blieben die Gäste nicht schuldig: Nach Ballgewinn von Leon Falk ging es über Lucas Jungandreas, der sich geschickt auf die Halbpositionen fallen ließ, schnell, sodass Völker die Kugel ins lange Eck schieben konnte – 1:1 (9.). Trotz der fast schon tropischen Temperaturen entwickelte sich eine temporeiche und spielerisch sehr ansprechende Partie, zu der beide Mannschaften beitrugen. Mit Beginn der zweiten Hälfte legten die Hochwälder eine Schippe drauf und kamen durch Jungandreas in der 52. Minute zum 2:1-Führungstreffer. Nach Tiefenpass von Adrian Meier ließ sich der Torjäger vom Dienst die Gelegenheit nicht entgehen und schob am herauseilenden Torwart Marc Pasucha vorbei ins lange Eck. Nach einer starken Einzelaktion von Rubin Hassan, der erst zwei Minuten zuvor eingewechselt worden war, zappelte der Ball in der 64. Minute im Pellinger Netz. Die nun tonangebenden Trierer hatten in der Folgezeit gleich mehrere gute Torabschlüsse, doch das Fortune fehlte der DJK. Ruben Hassan verstolperte anschließend das mögliche 3:2. Die Schlussphase gehörte dann wieder der SGP, die über Konter zum Erfolg kommen wollte. Jungandreas scheiterte im Eins-gegen-eins an Pasucha und auch wenige Augenblicke später rettete der DJK-Keeper nach einem groben Schnitzer in höchster Not. Ein nicht gut geklärter Ball, der aus einem weiten Einwurf resultierte, ermöglichte Jungandreas beinahe noch das 3:2, doch dessen Schuss wurde auf der Linie geklärt. DJK-Spielertrainer Ahmed Boussi sah trotz der hohen Temperaturen „ein echt gutes und sehr unterhaltsames Spiel. Es ging hin und her. Jeder wollte in der Schlussphase den Lucky Punch setzen. Ich denke, das 2:2 ist leistungsgerecht“. Der 35-Jährige machte seinem Team ein Kompliment: „Nach dem 1:2 haben wir noch mal die Ärmel hochgekrempelt und weiter mutig nach vorne gespielt. Von der 60. bis zur 75. Minute waren wir am Drücker, anschließend provozierte Pellingen viele Standards, bei denen es nochmals brandgefährlich wurde. Wir haben gegen eine erfahrene und abgezockte Mannschaft zumindest einen Punkt geholt. Das verdient große Anerkennung.“