Die bis dato ungeschlagene Elf aus Wawern kam ausgerechnet in Trier-Feyen ins Stolpern, wo man auf eine DJK-Reserve traf, die an den ersten drei Spieltagen leer ausging.
Mit der Empfehlung aus drei Siegen in Folge und 17 Toren reiste Aufsteiger SG Wawern nach Trier-Feyen, wo man auf die gastgebende DJK St. Matthias Trier II traf. Diese hatte sich als Gastgeschenk etwas überlegt und trat anders als in den Wochen zuvor zunächst äußerst defensiv auf. Der Plan ging auf, denn die Wawerner fanden kein Durchkommen und lagen nach einem Konter, den Andreas Schirmer abgeschlossen hatte, zurück (43.). Während die Hausherren sich auch in der Folge keine defensiven Aussetzer leisteten, patzte die SGW: Schirmer fing einen Pass der Wawerner Hintermannschaft ab und legte quer auf Leonardo Buchta, der ins verwaiste Tor einschob (54.). Als Leon Kräwer das 3:0 nachlegte (58.), warfen die Gäste vollends alles nach vorne. Matthias nutzte die Freiräume und traf durch Hussein Mohssen zum 4:0-Endstand (91.).
Ein überraschender Erfolg, den DJK-Coach Jan Näckel am Personal und der taktischen Ausrichtung festmachte: „Wawern hatte in der ersten Halbzeit sehr viel Ballbesitz. Damit rechneten wir aber. Wir standen tief und gingen mit einer anderen taktischen Ausrichtung als in den letzten Wochen ins Spiel. Uns war klar, dass wir uns etwas einfallen lassen müssen, um Wawern zu stoppen – und das ist uns gelungen. In der zweiten Halbzeit war es ein offeneres Spiel, weil wir merkten, nach vorne geht etwas. Insgesamt war es ein sehr gutes Spiel von uns. Man merkte, dass die Urlaubszeit vorbei ist und wir besser besetzt waren. Es war dann auch ein verdienter Sieg.“
Foto: Archiv/Sandra Maes
